Sie sind hier: Startseite Personen Professoren Prof. Dr. Rainer Schäfer

Prof. Dr. Rainer Schäfer

Prof. Dr. Rainer Schäfer

 

Kontakt

  • Dienstanschrift:
    Internationales Zentrum für Philosophie NRW
    Universität Bonn
    Institut für Philosophie
    Lehrstuhl für theoretische Philosophie
    Poppelsdorfer Allee 28
    D-53115 Bonn
  • Telefon: +49 [0]228 73-62032
  • Fax: +49 [0]228 73-62051
  • Raum: EG, Raum-Nr. 0.003
  • Die Sprechstunde findet am Freitag, den 11.12. ab 10:15 Uhr über Zoom statt. Für einen Termin kontaktieren Sie bitte [Email protection active, please enable JavaScript.].
 

Zur Person

  • Geb. 1971, seit 2001 verheiratet.
  • Akademische Stationen: Promotion (2000) in Köln über die Dialektik in Hegels Logik, mit summa cum laude bewertet; Habilitation (2006) in Heidelberg über Selbstbewusstsein als Prinzip bei Fichte. Erster Ruf 2013 nach Beijing: Distinguished Chair Professor am Department for Philosophy der Peking University, seit 2016 Professur für "Klassische deutsche Philosophie" an der Universität Bonn.

 

Forschungs- und Lehrbereiche

  • Systematisch: Theoretische Philosophie (Ontologie, Erkenntnistheorie, Skeptizismus, Subjektphilosophie), Phänomenologie, Ästhetik, Politische Philosophie
  • Historisch: Klassische deutsche Philosophie von Kant bis Hegel; Philosophie des 19. Jahrhunderts: Schopenhauer, Nietzsche; Phänomenologie des 20. Jahrhunderts: Husserl, Heidegger; Frühneuzeitlicher Rationalismus: Descartes, Spinoza, Leibniz; Antike Philosophie: Vorsokratiker, Platon, Pyrrhonische Skepsis

 

Aktuelle Forschungsprojekte

I. Kategoriendeduktion in der klassischen deutschen Philosophie

Die Deduktion von Kategorien ist ein zentraler Bestandteil der theoretischen Philosophie; es handelt sich um eine Rechtfertigung von kognitiven Grundbestimmungen von Erkenntnis bzw. dessen was ist, daher hat die Thematik epistemische und ontologische Relevanz. Dieses Forschungsprojekt soll die systematischen Gründe und die historischen Wandlungen der Kategoriendeduktion im Rahmen der Entwicklung von Kant bis Hegel untersuchen. Man kann in systematischer Absicht eine Typologie von Kategorien und Deduktionen unterscheiden: epistemisch-kritisch (Kant), egologisch (Fichte), genetisch-dialektisch (Schelling), ontologisch-metaphysisch (Hegel). Von hier aus soll die auch gegenwärtig noch relevante Leistung der Kategoriendeduktion des deutschen Idealismus entfaltet werden.

 

II. Das Mind-Body-Problem in der klassischen deutschen Philosophie

Das Verhältnis von Leib und Geist wird in der theoretischen und praktischen Philosophie der klassischen deutschen Philosophie jeweils unterschiedlich bestimmt und in seiner zentralen Rolle oft in der Forschung übersehen, weil diese Denker es einerseits in einer vom heutigen Sprachgebrauch unterschiedenen Terminologie beschrieben haben und andererseits keinen separaten, spezifischen systematischen Ort dafür vorgesehen haben, an dem das Problem isoliert behandelt wird. Stattdessen findet sich das Mind-Body-Problem an einer Vielzahl von systematisch unterschiedlichen, teils heterogenen aber gewichtigen Orten in ihren Denkgebäuden wieder, oftmals ist es auch integriert in andere Problemstellungen. Gemeinsam ist den idealistischen Bestimmungen der Leiblichkeit des Menschen, dass der Leib einerseits als Instrument und bloßes Mittel zur Realisierung geistiger Bestimmungen gedeutet wird, andererseits wird der Leib des Menschen aber auch aufgewertet und als notwendige Bedingung für die Identität des Menschen bestimmt. Im Rahmen dieser Aufwertung finden sich Ansätze zu einer Bewertung der Leiblichkeit, die über die bloß instrumentelle Sicht hinausgehen und ihn mittels Kategorien von Moralität, Zweckmäßigkeit oder Schönheit bestimmen.

 

III. Bild-Zeit

In diesem Projekt sollen national und international renommierte Forscher aus Philosophie, Kunstgeschichte, Literaturwissenschaft, Psychologie und Neurowissenschaft in der Erforschung des Verhältnisses von Bild und Zeit vereint werden. Themenfelder sind: Zeit in bildlicher Repräsentation (= Erscheinung der Zeit, erscheinende Zeit, Erscheinung in der Zeit), die Zeitlichkeit in der kognitiven Verarbeitung von Bildern, sequentiell-sukzessive Bildwahrnehmung und Phänomenologie des Bildaufbaus, Einbildungskraft im Prozess von Bildlichkeit und Zeitigung, subjektive und objektive Zeit, wie Bilder entstehen und was ihr Wesen ist.

 

Derzeitige Lehrveranstaltungen (WS 2020/21)

 

MA-Seminar: Hölderlins Philosophie des Andenkens; Veranstaltungsnr.: 501020057; Mi 18-20 Uhr (c.t.); gemeinsam mit Prof. Dr. Konrad Schüttauf; findet digital statt.

Hölderlins spätes Gedicht „Andenken“ war schon oft Gegenstand philosophischer Interpretation (z.B. bei Heidegger und Dieter Henrich). Das Andenken scheint für Hölderlin die genuine Erkenntnis- und Ausdrucksform dichterischer Weltaneignung. Das Andenken „stiftet das Bleibende“; von hier aus lässt sich auch die Frage „Was ist denken?“ klären. Das Gedicht „Andenken“ ist beziehungsreich, es gibt Verweise auf Hölderlins „Hyperion“, autobiographische Bezuge zu seinem Aufenthalt in Bordeaux, Anklänge an seine Geliebte Susette Gontard, Bezüge zu seiner konkretistischen Naturmetaphysik und zu dem Verhältnis von antikem Hellas und modernem Hesperien (spezifisch dem Deutschland von Hölderlins Gegenwart) und zu dem Verhältnis von Fremdem und Eigenem sowie eine poetische Reflexion der Rolle der Dichtung. Somit erscheint dieses Gedicht als gedrängte Fuge und Summe von Hölderlins dichterischem Schaffen.

Leistungsnachweis: Hausarbeit

 

BA-Seminar/Übung: Schelling „Über das Wesen der menschlichen Freiheit“; Veranstaltungsnr.: 501020016; Do 12-14 Uhr (c.t.); findet digital statt.

Jorge Semprún – nachdem er von der Gestapo als Mitglied der Résistance verhört und gefoltert wurde – las im Januar 1944 im KZ Buchenwald Schellings Freiheitsschrift und notiert dazu: „Daher Schelling, mein Interesse für seine Untersuchungen, die sich zweifellos in der begrifflichen Hysterie des romantischen Idealismus verfingen, in denen jedoch ausgehend von Kant und der Kritik der Theodizeen die sehr starke prägnante Auffassung eines konstitutiven Grundes entwickelt wird, in dem die menschliche Freiheit wurzelt, fähig, das Gute und das Böse hervorzubringen, ontologisch gesehen Äquivalente […]. Daher die Unmöglichkeit, die Unmenschlichkeit des Bösen zu dekretieren […]. Die Grenze des Bösen ist nicht die Grenze des Unmenschlichen, es ist etwas ganz anderes.“ (in: ders. Schreiben oder Leben; Frankfurt a.M. 1995, S. 196 ff.).

Schellings „Freiheitsschrift“ bildet einen Höhe- und vielleicht sogar Überwindungspunkt des Idealismus. Freiheit impliziert gleichermaßen die Möglichkeit das Gute oder das Böse zu tun; wobei das Böse die „positive Verkehrtheit oder Umkehrung der Prinzipien“ ist. Die Freiheit des Willens ist daher Grund und Quelle für die Entstehung von Seiendem, sie ist sogar das „Ur-Sein“ aus dem Seiendes hervorgeht. Schellings Willensmetaphysik ist zugleich Ontologie; sie lehrt, was das Seiende als solches ist. – In seiner Spätphilosophie wird Schelling noch weiter gehen und die Willens-Freiheit als „Herrn des Seins“ bestimmen, der über das Sein hinausgeht, weil er Sein sein lässt, somit nicht nur nichts Seiendes sein kann, sondern auch nicht am Sein insgesamt partizipieren kann. – Die „Freiheitsschrift“ versucht, die Freiheit des Absoluten von der endlichen Freiheit des Menschen abzugrenzen, um dadurch letztere genauer zu konturieren und auf ihren Grund zurückzuführen. Hiermit soll auch die Schwierigkeit gelöst werden, Freiheit und Notwendigkeit nicht als Gegensätze, sondern als in sich unterschiedene Einheit zu denken.

Text: Schelling „Über das Wesen der menschlichen Freiheit“ (1809); z.B. hrsg. Th. Buchheim, Hamburg 1997; es gehen aber auch alle anderen Ausgaben

Leistungsnachweis: 3. Studienjahr im Kern- und Begleitfach sowie Lehramts-BA: Hausarbeit; Zweifach-BA: Hausarbeit

 

Grundvorlesung im Modul PG II: Der Mensch als Wiederherstellung Gottes. Schellings Spätphilosophie; Veranstaltungsnr.: 501020006; Do. 10-12 Uhr (c.t.); findet digital statt.

Im Mittelpunkt der Vorlesung soll Schellings Vorlesung „Urfassung der Philosophie der Offenbarung“ – gehalten in München 1831/32 und als Nachfolger Hegels in Berlin 1841/42 u.ö. – stehen. Nicht nur dass diese Vorlesung damals von zahlreichen einflussreichen Intellektuellen gehört und diskutiert wurde (z.B. Engels, Bakunin, Kierkegaard, A. v. Humboldt, J. Burkhardt, F.A. Trendelenburg, L.v. Ranke etc.) und so auf das 19. Jh. wirkte, die Vorlesung bildet auch eine Summe von Schellings Denken. Er bringt hier seine Prozessontologie mit der Potenzenlehre in einer besonders klaren Form auf den Punkt, sie soll nicht nur die Entstehungsgeschichte von Sein und Natur, sondern auch die Entwicklung der menschlichen Geschichte von einem mythologischen zu einem das Absolute erkennenden Bewusstsein erklären. Am Ende dieses Prozesses steht der moderne Mensch, der mit seiner erkennenden Freiheit zum Guten und Bösen die Freiheit des Absoluten über dem Sein wieder herstellt. Der Mensch entwickelt sich damit vom Abfall zum Komplizen des Absoluten. Schelling setzt in dieser Vorlesung sein Denken in das Verhältnis zu Kant, Fichte und Hegel. Aufgrund dieser Verschlingung mit allen wesentlichen geistigen Strömungen Europas bietet diese Vorlesung die Möglichkeit, die Philosophie des 19. Jahrhunderts insgesamt zu beleuchten.

Leistungsnachweis: Kern- und Begleitfach-BA, Lehramts-BA: Klausur bzw. Kompensationshausarbeit; Zweifach-BA: Klausur bzw. Kompensationshausarbeit

 

MA-Seminar: Hegels „Phänomenologie des Geistes“, Veranstaltungsnr.: 501020043; Mo 14-16 Uhr (c.t.); gemeinsamen mit Prof. Dr. Michael Forster; findet digital statt.

Die Lektüre von Hegels „Phänomenologie des Geistes“ (1807) wird auch in diesem WS fortgesetzt. Wir setzen fort bei dem Kapitel „C. Die Individualität, welche sich an und für sich selbst reell ist“ und werden in diesem Semester das „geistige Tierreich“, die „gesetzgebende und die gesetzprüfende Vernunft“ behandeln. Da eine exakte Lektüre des Werkes angestrebt wird, können auch Neueinsteiger ohne größere Vorkenntnisse gerne teilnehmen.

Leistungsnachweis: Hausarbeit

 

BA-Examenskandidatenkolloquium; Veranstaltungsnr.: 501020087; Fr 10-12 Uhr (c.t.); findet digital statt.

Das Kolloquium soll BA-Kandidaten die Möglichkeit bieten, ihre Arbeit thematisch, inhaltlich und formal zu besprechen. Interessenten erhalten bei Nicolas Bickmann ([Email protection active, please enable JavaScript.]) einen Termin.

 

MA-Examenskandidatenkolloquium; Veranstaltungsnr.: 5010200905; Fr 12-15 Uhr (c.t.); findet digital statt.

Das Kolloquium soll MA-Kandidaten die Möglichkeit bieten, ihre Arbeit thematisch, inhaltlich und formal zu besprechen. Interessenten erhalten bei Nicolas Bickmann ([Email protection active, please enable JavaScript.]) einen Termin.

  

Veröffentlichungen

Bücher

1. Die Dialektik und ihre besonderen Formen in Hegels Logik – Entwicklungsge­schichtliche und syste­matische Untersuchungen;        Hegel-Studien Beiheft 45, Mei­ner Verlag, Hamburg 2001, 346 S.; seit 2011 auch als eBook

2. Zweifel und Sein – Der Ursprung des modernen Selbstbewusstseins in Descartes’ cogito; Königs­hausen & Neumann Verlag,          Würzburg 2006, 331 S.

3. Johann Gottlieb Fichtes „Grundlage der gesamten Wissenschaftslehre“ von 1794; Wissenschaftli­che Buchgesell­schaft, Reihe:        Werkinterpretationen, Darm­stadt 2006, 272 S.; auch als eBook

4. Hegel. Einführung und Texte, Fink Verlag UTB, München 2011, 169 S.; auch als eBook

5. Ich-Welten. Erkenntnis, Urteil und Identität aus der egologischen Differenz von Leibniz bis Davidson, mentis Verlag, Münster          2012, 251 S.

6. WAS FREIHEIT ZU RECHT MACHT – Manuale des Politischen, De Gruyter Verlag, Boston/Berlin 2014, 336 S.

7. Aus der Erstarrung – Hellas und Hesperien im ›freien Gebrauch des Eigenen‹ beim späten Hölderlin, Meiner Verlag (Blaue              Reihe), Hamburg 2020, 316 S.

Aufsätze in Zeitschriften und Sammelbänden

1. Transzendental-kritischer und metaphysischer Idealismus in den frühen Konzeptio­nen Fichtes und Schellings, in: „Aufklärungen“; Festschr. Klaus Düsing, Heraus­geberin: Kris­tina En­gel­hard. Dun­cker & Humblot Verlag, Berlin 2002, S. 91-112

2. Die Relation von Ding und Ich in der Erfahrungserkenntnis bei Fichte, in: Metaphy­sische Untersu­chungen – St. Petersburger Zeitschrift für internationale philosophi­sche Forschung 16 (2002) S. 70-81 (russisch)

3. Hegels Ideenlehre und die dialektische Methode, in: Klassiker Auslegen: G.W.F. Hegel „Wissen­schaft der Logik“, Herausgeber: Anton Friedrich Koch und Friedrike Schick. Akade­mie Verlag, Berlin 2002, S. 243-264; auch als eBook

4. Zirkelprobleme im Materialismus, in: Erwägen Wissen Ethik 2006, 17/2 (vormals: Ethik und Sozial­wissenschaften) S. 222-224, 6 Sp.

5. Das holistisch-systemische Wahrheitskonzept im deutschen Idealismus: Fichte, Schelling, Hegel, in: „Die Geschichte des philosophischen Begriffs der Wahrheit“, Her­ausgeber: Markus En­ders und Jan Szaif, de Gruyter Verlag, Berlin/New York 2006, S. 251-273

6. Egologische Ideenlehre und die Intuition des Ich bei Descartes, in: Existentia, In­ter­national Journal of Philosophy XVI (2006) S. 93-104

7. Hegels identitätstheoretische Deutung des Urteils, in: „Hegels Lehre vom Begriff, Urteil und Schluss“, Herausgeber: Andreas Arndt, Christian Iber und Günter Kruck. Akademie Verlag, Berlin 2006, S. 48-68

8. Die Selbstanwendung der Skepsis im pyrrhonischen Skeptizis­mus von Sextus Em­piricus, in: Les Études Classiques 74/1 (2006) S. 25-47

9. Die Begründung von ethischen und moralischen Normen in der Präferenzethik, in: Erwä­gen Wis­sen Ethik 2006, 17/4 (vormals: Ethik und Sozialwissen­schaften) S. 509-512, 6 Sp.

10. Evolutionäre Ethik und Optimierung, in: Erwägen Wissen Ethik 2007, 18/3 (vormals: Ethik und Sozialwissen­schaften) S. 466-468, 4 Sp.

11. Das Dionysische bei Nietzsche als Hermeneutik der tragischen Existenz, in: Nietzsche y la herme­néutica; 2 Bde., Herausgeber: Francisco Arenas-Dolz, Luca Giancristofaro, Paolo Stellino, Valencia 2007, Bd. 1, S. 65-77

12. Antiskeptische und substanz-ontologische Aspekte in Descartes’ Egologie, in: Philosophi­sches Jahrbuch 114/2 (2007) S. 301-323

13. Sein der Sprache und Sprache des Seins – Ga­damers Hermeneutik und seine kritische Rezeption von Hegels Lehre vom spekulativen Satz, in: Existentia, International Journal of Philosophy XVII (2007) S. 71-101

14. Wahrheit aus der Evidenz des Ich bei Descartes, in: Perspektiven der Philoso­phie 33 (2007) S. 19-50

15. The Double Ethical Role of Beauty in Schiller’s Aesthetic Education, in: Arte, Metafí­sica e Mitologia, Herausgeber: Carlos João Correia und Markus Gabriel, Lissabon 2008, S. 99-116

16. Die epistemische Relation von Glauben und Wissen in Fichtes ethikotheologi­scher Antwort auf den Atheismus- und Pantheismusvorwurf, in: „Glauben und Wis­sen – Zum Verhältnis dieser Begriffe in der klassischen deutschen Philosophie“, Her­ausgeber: Danil N. Razeev, St. Petersburg 2008, S. 199-212 (russisch)

17. Das prozedurale Leib-Seele-Konzept bei Hegel, in: „Geist und Psyche – Klassische Modelle von Platon bis Freud und Damasio“, Herausgeber: Edith Düsing u. Hans-Dieter Klein, Würzburg 2008, S. 193-229

18. Schönheit als Methode und Gehalt in Schillers Ästhetik, in: „Kunst, Meta­physik und My­thologie“, Herausgeber: Markus Gabriel und Jens Halfwassen, Heidelberg 2008, S. 351-369

19. Einheit und „Disziplinierung“ der Ethik, in: Erwägen Wissen Ethik 2008, 19/4 (vormals: Ethik und Sozialwissen­schaften) S. 541-543, 5 Sp.

20. Gründe des Zweifels und antiskeptische Strategien bei Augustinus und Descartes, in: „Augustinus – Spuren und Spie­gelungen seines Denkens“, Bd. 2: „Von Descartes bis in die Gegenwart“, Herausge­ber: Norbert Fischer, Mei­ner Verlag, Hamburg 2009, S. 25-45

21. Leibniz’ Auseinandersetzung mit Descartes’ Substanzkonzept, in: „Des­cartes und Deutschland – Descartes et l’Allemagne“, Reihe Europaea Memoria: Georg Olms-Verlag, Hildesheim/Zürich/New York 2009, S. 81-98

22. Die Fichte-Rezeption im Nationalsozialismus am Beispiel Bauchs und Gehlens (gemeinsam mit Marion Heinz); in: Fichte-Studien 35 (2010); „Wissen Freiheit, Geschichte. Die Philosophie Fichtes im 19. und 20. Jahrhundert“, Bd. I, S. 243-265

23. Anomalie und Dialektik des Geistes – Offenheiten in der Philosophie des Geistes bei Davidson, in: Hegel-Jahrbuch 2011; „Geist?“, Herausgeber: Andreas Arndt, Paul Cruysberghs und Andrzej Przylebski, Bd. II, S. 412-420

24. Die Doppelstruktur der Freiheit, in: agora42, 2011/3, S. 44-50

25. Wissenschaftsphilosophie als Technoresearch, in: Erwägen Wissen Ethik 2011, 21/4 (vormals: Ethik und Sozial­wissenschaften), S. 560-562, 5 Sp.

26. Das bipolare Ich – Analytische und synthetische Einheit der Apperzeption in Kants Kategoriende­duktion, in: „Die Begründung der Philosophie im Deutschen Idealismus“, Herausgebe­rin: Elena Ficara, Würzburg 2011, S. 245-272

27. Die Objektivität moralischer Werte und Normen; in: Logoi 2/2011 (Heidelberger Internetjournal für Geisteswissenschaften), S. 1-20

28. Die Wandlungen des Dionysischen bei Nietzsche, in: Nietzsche-Studien 40 (2011) S. 178-202

29. Kombinationen von Fundamentalismus, Kohärentismus und Skepsis bei Kant, Fichte und Hegel als Antworten auf Probleme gegenwärtiger Epistemologie, in: „Skeptizismus und Philosophie. Kant, Fichte, Hegel“, Herausgeberin: Elena Ficara, Fichte-Studien 39 (2012) S. 67-94

30. Die Gigantomachie von Idealismus und Realismus in Schellings und Fichtes Frühphilosophie; in: Hegel-Studien Beiheft 56 (2012), „Metaphysik und Metaphysikkritik in der Klassischen Deutschen Philosophie“, Hrsg.: Myriam Gerhard, Annette Sell, Lu De Vos, S. 79-109

31. Les transformations de l’Erkenntnistheorie dans la critique husserlienne de Descartes; in: Les Cahiers Philosophiques de Strasbourg 32/2 (2012), „La science et sa logique – Le statut épistémique de la logique de Descartes à Husserl“, S. 325-341 (franz.)

32. Die syllogistische Genese des Widerspruchs in der absoluten Idee in Hegels Logik, in: Teoria XXIII (2013/1), Sonderheft: „Hegel Scienza della logica“, S. 265-281

33. Das Gesetz des Eigners – Freiheit bei Max Stirner, in: Der Einzige, Jahrbuch der Max Stirner Gesellschaft; No. 6 (2013), S. 114-129

34. Von der Vorstellung zum Gedanken und zurück? Eine Analyse der Funktion von Namen und Gedächtnis in Hegels Psychologie, in: „Spekulation und Vorstellung in Hegels enzyklopädischem System“; (Hrsg.) Kazimir Drilo und Axel Hutter, 2016, S. 29-51

35. Griechenland und Deutschland in Hölderlins “abendländischer Wendung” – Der Mensch als semantisch-hermeneutischer Grenzgänger; in: Schriftstücke. Jahrbuch für Philosophie und Literaturwissenschaft Bd. 1 / 2015, Historisches Verstehen als Reminiszenz und Vision, Hrsg. Lu Jiang, Michael Neecke, S. 7-35

36. Der Mensch als Grenzgänger. Plessners Anthropologie exzentrischer Positionalität, in: Grenzen in ihrer Vielfalt – Beiträge aus der theoretischen und praktischen Philosophie, Hrsg. Traugott Bautz, Nordhausen 2015, S. 63-78

37. Methode des Subjekts und Subjekt der Methode; in: Geschichte – Gesellschaft – Geltung. XXIII. Deutscher Kongress für Philosophie, Meiner Verlag, Hamburg 2016, S. 257-270

38. The Ontological and Epistemological Background of German Nationalism in Fichte’s „Addresses“; in: Fichte’s „Addresses to the German Nation“ Reconsidered, ed. Daniel Breazeale and Tom Rockmore, SUNY Press, New York 2016, pp. 153-173

39. „Phänomenalisierung des Begriffs“ – Der Transfer von Körperwissen in Hölderlins Idee der Athletentugend; in: Körperwissen: Transfer und Innovation, Hrsg. Almut-Barbara Renger, Christoph Wulf, Jan Ole Bangen, Henriette Hanky, De Gruyter Verlag, Berlin 2016; = Paragrana – Internationale Zeitschrift für Historische Anthropologie, 2016, Bd. 25/1, S. 176-194

40. Augustinus und der Geist der Skepsis; in: Intellektualität und Gnade. Das Aufeinandertreffen von Platonismus und Christentum. Hrsg. Michael Wladika, Königshausen und Neumann, Würzburg 2016, S. 100-119

41. Scheler’s Metaphysics of War, in: Tijdschrift voor Filosofie 79/4 (2017), pp. 801-817

42. Die Zeit der Einbildungskraft – Die Rolle des Schematismus in Kants Erkenntnistheorie, in: Kant-Studien 110/3 (2019), S. 437-462

43. Systematic and Doctrinal Differences of Fichte’s Early and Late “Wissenschaftslehre”: From the I as “Tathandlung” to God as Schema, in: Marina Bykova (Ed.): The Bloomsbury Handbook to Fichte, London/Oxford/New York 2020, S. 235-244

44. Hölderlin and Romanticism, in: Michael Forster and Lina Steiner (Eds.): Romanticism, Philosophy, and Literature, Palgrave Macmillan, London 2020, S. 229-244 

 

Rezensionen

45. Neue Descartes-Literatur, in: Philosophische Rundschau 53/1 (2006) S. 45-61; Re­zensio­nen zu:

     a) Hans Poser: René Descartes. Eine Einführung, Reclam Verlag, Stuttgart 2003, 183 S.

     b) Michael Gerten: Wahrheit und Methode bei Descartes, Meiner Verlag, Hamburg 2001, 433 S.

     c) Karsten Laudien: Die Schöpfung der ewigen Wahrheiten. Die Bedeutung der philosophischen Gotteslehre bei René                     Descartes, Duncker & Humblot Verlag, Berlin 2001, 348 S.

     d) Tanja Thern: Descartes im Licht der französischen Aufklärung. Studien zum Descartes-Bild Frankreichs im 18. Jahrhundert        Palatina Verlag, Heidelberg 2003, 484 S.

46. Konrad Utz: Die Notwendigkeit des Zufalls. Hegels spekulative Dialektik in der „Wissenschaft der Logik“                                          Zürich/Wien/München/Paderborn 2001, Schöningh Ver­lag, 327 S., in: He­gel-Stu­dien 41 (2006) S. 192-197

47. Michael Erler: Platon. Beck Verlag, München 2006, 253 S., in: An­zeiger für die Altertumswissenschaft Bd. LXI, 1./2. Heft                   (2008) S. 80-86

48. Boris Hennig: ›Conscientia‹ bei Descartes, Alber Verlag, Freiburg 2006, 229 S., in: Phi­losophisches Jahrbuch 116/1 (2009), S.       184-189      

49. Shigeru Taguchi: Das Problem des ‚Ur-Ich’ bei Edmund Husserl. Die Frage nach der selbstverständlichen ‚Nähe’ des Selbst          Reihe: Phaenomenologica Bd. 178, Dordrecht/Boston/London 2006, in: Phänomenologische Forschungen 2008, S. 245-251

50. Dietmar Köhler: Freiheit und System im Spannungsfeld von Hegels „Phänomenologie des Geistes“ und Schellings                          „Freiheitsschrift“, Wilhelm Fink Verlag, München 2006, in: Hegel-Studien 44 (2009), S. 190-195

51. Franz Ungler: Organismus und Selbstbewusstsein – Untersuchungen zur Naturbeobachtenden Vernunft bei Hegel; Michael           Wladika/Michael Höfler (Hrsg.); Frankfurt a.M./Berlin/Bern 2006; Peter Lang Verlag, 159 S., in: Synthesis philosophica 24/2            (2009), S. 371-373, 5 Sp.

52. Günter Figal (Hrsg.): Hans-Georg Gadamer „Wahrheit und Methode“, Akademie Verlag, Berlin 2007, in: Phi­losophisches               Jahrbuch 117/II (2010), S. 399-404

53. Das Begehren des Subjekts und die Wirklichkeit des Vernünftigen – Neue Literatur zu Hegel, in: Philosophische Rundschau            58/4 (2011) S. 299-310; Re­zensio­nen zu:

    a) Andreas Arndt, Christian Iber und Günter Kruck (Hrsg.): Staat und Religion in Hegels Rechtsphilosophie, Hegel-                              Forschungen, Akademie, Berlin 2009, 161 S.

     b) Robert B. Pippin: Hegel’s Concept of Self-Consciousness, Spinoza Lectures, Royal Van Gorcum, Amsterdam 2010, 55 S.

     c) Franz Rosenzweig: Hegel und der Staat, Hrsg. Frank Lachmann mit einem Nachwort von Axel Honneth, Suhrkamp, Berlin              2010, 582 S.

      d) Dieter Henrich: Hegel im Kontext, 5. Auflage, Suhrkamp, Berlin 2010, 229 S.

54. Paul Redding: Analytic Philosophy and the Return of Hegelian Thought, Cambridge 2010, 252 S.; in: Internationales                        Jahrbuch des Deutschen Idealismus 9 (2011) S. 309-315

55. Heideggers Fügung, in: Philosophisches Jahrbuch 120/2 (2013), S. 435-440; Re­z. zu:

    a) Martin Heidegger: Das Ereignis, Gesamtausgabe III. Abt., Bd. 71, Hrsg. Friedrich-Wilhelm von Herrmann, Frankfurt a.M.                  2009, 347 S.

    b) Martin Heidegger: Seminare Hegel – Schelling, Gesamtausgabe IV. Abt., Bd. 86, Hrsg. Peter Trawny, Frankfurt a.M. 2011,             905 S.

    c) Martin Heidegger: Der Spruch des Anaximander, Gesamtausgabe III. Abt., Bd. 78, Hrsg. Ingeborg Schüßler, Frankfurt a.M.             2010, 351 S.

56. Perspektiven des Dionysischen, in: Nietzsche-Studien 42 (2013), S. 375-383; Re­z. zu:

     a) Jochen Schmidt: Kommentar zu Nietzsches „Die Geburt der Tragögie“, Berlin/Boston 2012, 456 S.

     b) Douglas Burnham and Martin Jesinghausen: Nietzsche’s „The Birth of Tragedy“, London/New York 2010, 196 S.

      c) Simona Bertolini (Hrsg.): Apollineo e Dionsiaco. Prospettive e Sviluppi con Nietzsche e oltre Nietzsche, Roma 2010,183 S.

     d) Lore Hühn, Philipp Schwab (Hrsg.): Die Philosophie des Tragischen. Schopenhauer – Schelling – Nietzsche, Berlin/Boston             2011, 678 S.

57. Stefan Schick: Contradictio est regula veri. Die Grundsätze des Denkens in der formalen, transzendentalen und spekulativen          Logik, Hegel-Studien Beiheft 53, Hamburg 2010, 503 S.; in: Hegel Studien 47 (2013), S. 157-162

58. Thomas Nagel „Mind and Cosmos“; in: Philosophisches Jahrbuch 121 (2014, H. 1) S. 153-156

59. Burkhard Nonnenmacher: Hegels Philosophie des Absoluten. Eine Untersuchung zu Hegels ›Wissenschaft der Logik‹ und               reifem System. Tübingen: Mohr Siebeck 2013, Reihe: Collegium Metaphysicum Bd. 6, 165 S., in: Hegel-Studien 51 (2017), S.        255-258

60. Gegenwärtige Freiheit, in: Philosophische Rundschau 65/4 (2018), S. 311-325; Rez zu:

     a) Franz von Kutschera: Die Idee der Autonomie in der neuzeitlichen Geistesgeschichte

     b) Ulrich Pothast: Wie frei wir sind, ist unsere Sache. Personeigene Freiheit in der Welt der Naturgesetze

     c) Beate Rössler: Autonomie. Ein Versuch über das gelungene Leben

     d) Philip Pettit: Gerechte Freiheit. Ein moralischer Kompass für eine komplexe Welt 

 

 

 

Artikelaktionen