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Prof. Dr. Rainer Schäfer

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Kontakt

  • Dienstanschrift:
    Internationales Zentrum für Philosophie NRW
    Universität Bonn
    Institut für Philosophie
    Lehrstuhl für theoretische Philosophie
    Poppelsdorfer Allee 28
    D-53115 Bonn
  • Telefon: +49 [0]228 73-62032
  • Fax: +49 [0]228 73-62051
  • Raum: EG, Raum-Nr. 0.003

Zur Person

  • Geb. 1971, seit 2001 verheiratet.
  • Akademische Stationen: Promotion (2000) in Köln über die Dialektik in Hegels Logik, mit summa cum laude bewertet; Habilitation (2006) in Heidelberg über Selbstbewusstsein als Prinzip bei Fichte. Erster Ruf 2013 nach Beijing: Distinguished Chair Professor am Department for Philosophy der Peking University, seit 2016 Professur für "Klassische deutsche Philosophie" an der Universität Bonn.

 

Forschungs- und Lehrbereiche

  • Systematisch: Theoretische Philosophie (Ontologie, Erkenntnistheorie, Skeptizismus, Subjektphilosophie), Phänomenologie, Ästhetik, Politische Philosophie
  • Historisch: Klassische deutsche Philosophie von Kant bis Hegel; Philosophie des 19. Jahrhunderts: Schopenhauer, Nietzsche; Phänomenologie des 20. Jahrhunderts: Husserl, Heidegger; Frühneuzeitlicher Rationalismus: Descartes, Spinoza, Leibniz; Antike Philosophie: Vorsokratiker, Platon, Pyrrhonische Skepsis

 

Aktuelle Forschungsprojekte

I. Kategoriendeduktion in der klassischen deutschen Philosophie

Die Deduktion von Kategorien ist ein zentraler Bestandteil der theoretischen Philosophie; es handelt sich um eine Rechtfertigung von kognitiven Grundbestimmungen von Erkenntnis bzw. dessen was ist, daher hat die Thematik epistemische und ontologische Relevanz. Dieses Forschungsprojekt soll die systematischen Gründe und die historischen Wandlungen der Kategoriendeduktion im Rahmen der Entwicklung von Kant bis Hegel untersuchen. Man kann in systematischer Absicht eine Typologie von Kategorien und Deduktionen unterscheiden: epistemisch-kritisch (Kant), egologisch (Fichte), genetisch-dialektisch (Schelling), ontologisch-metaphysisch (Hegel). Von hier aus soll die auch gegenwärtig noch relevante Leistung der Kategoriendeduktion des deutschen Idealismus entfaltet werden.

 

II. Das Mind-Body-Problem in der klassischen deutschen Philosophie

Das Verhältnis von Leib und Geist wird in der theoretischen und praktischen Philosophie der klassischen deutschen Philosophie jeweils unterschiedlich bestimmt und in seiner zentralen Rolle oft in der Forschung übersehen, weil diese Denker es einerseits in einer vom heutigen Sprachgebrauch unterschiedenen Terminologie beschrieben haben und andererseits keinen separaten, spezifischen systematischen Ort dafür vorgesehen haben, an dem das Problem isoliert behandelt wird. Stattdessen findet sich das Mind-Body-Problem an einer Vielzahl von systematisch unterschiedlichen, teils heterogenen aber gewichtigen Orten in ihren Denkgebäuden wieder, oftmals ist es auch integriert in andere Problemstellungen. Gemeinsam ist den idealistischen Bestimmungen der Leiblichkeit des Menschen, dass der Leib einerseits als Instrument und bloßes Mittel zur Realisierung geistiger Bestimmungen gedeutet wird, andererseits wird der Leib des Menschen aber auch aufgewertet und als notwendige Bedingung für die Identität des Menschen bestimmt. Im Rahmen dieser Aufwertung finden sich Ansätze zu einer Bewertung der Leiblichkeit, die über die bloß instrumentelle Sicht hinausgehen und ihn mittels Kategorien von Moralität, Zweckmäßigkeit oder Schönheit bestimmen.

 

III. Digitales Kant-Zentrum NRW/Abteilung Bonn (gemeinsam mit Prof. Dr. Christoph Horn)

Teilprojekt Schäfer: Kant und die internationale Friedensordnung

IV. Einbildungskraft um 1800

V. Versöhhnungsphilosophie im deutschen Idealismus

VI. Vom Idealismus zur Phänomenologie Husserls und des frühen Heidegger

VII. Das Problem des Selbstanfangs in klassischen und modernen Theorien zur Willensfreiheit (gemeinsam mit Dr. Raphael Gebrecht)

Derzeitige Lehrveranstaltungen (Sommersemester 2021)

 

BA-Seminar: Martin Heidegger "Der Ursprung des Kunstwerkes"; Do. 10-12 Uhr (c.t.); findet digital statt.

 

BA-Seminar: Walter Benjamin "Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit"; Do 12-14 Uhr (c.t.); findet digital statt.

 

BA-Seminar: Eines und Vieles - Platons "Parmenides", II. Teil; Fr. 10-12 Uhr (c.t.); findet digital statt.

 

BA-Examenskandidatenkolloquium; Fr 12-14 Uhr (c.t.); findet digital statt.

Das Kolloquium soll BA-Kandidaten die Möglichkeit bieten, ihre Arbeit thematisch, inhaltlich und formal zu besprechen.

MA-Examenskandidatenkolloquium; Fr 14-17 Uhr (c.t.); findet digital statt.

Das Kolloquium soll MA-Kandidaten die Möglichkeit bieten, ihre Arbeit thematisch, inhaltlich und formal zu besprechen.

  

Gast

  • Univ.-Prof. i.R. Dr. phil. Udo Thiel

  • Mitarbeiter

    Veröffentlichungen

     

    Bücher

    1. Die Dialektik und ihre besonderen Formen in Hegels Logik – Entwicklungsge­schichtliche und syste­matische Untersuchungen;        Hegel-Studien Beiheft 45, Mei­ner Verlag, Hamburg 2001, 346 S.; seit 2011 auch als eBook

    2. Zweifel und Sein – Der Ursprung des modernen Selbstbewusstseins in Descartes’ cogito; Königs­hausen & Neumann Verlag,          Würzburg 2006, 331 S.

    3. Johann Gottlieb Fichtes „Grundlage der gesamten Wissenschaftslehre“ von 1794; Wissenschaftli­che Buchgesell­schaft, Reihe:        Werkinterpretationen, Darm­stadt 2006, 272 S.; auch als eBook

    4. Hegel. Einführung und Texte, Fink Verlag UTB, München 2011, 169 S.; auch als eBook

    5. Ich-Welten. Erkenntnis, Urteil und Identität aus der egologischen Differenz von Leibniz bis Davidson, mentis Verlag, Münster          2012, 251 S.

    6. WAS FREIHEIT ZU RECHT MACHT – Manuale des Politischen, De Gruyter Verlag, Boston/Berlin 2014, 336 S.

    7. Aus der Erstarrung – Hellas und Hesperien im ›freien Gebrauch des Eigenen‹ beim späten Hölderlin, Meiner Verlag (Blaue              Reihe), Hamburg 2020, 316 S.

     

    Sammelband

    8. Kategoriendeduktion in der klassischen deutschen Philosophie, (Hrsg.: Nicolas Bickmann, Lars Heckenroth, Rainer Schäfer), Duncker & Humblot, Berlin 2020, 163 S.

    Aufsätze in Zeitschriften und Sammelbänden

    1. Transzendental-kritischer und metaphysischer Idealismus in den frühen Konzeptio­nen Fichtes und Schellings, in: „Aufklärungen“; Festschr. Klaus Düsing, Heraus­geberin: Kris­tina En­gel­hard. Dun­cker & Humblot Verlag, Berlin 2002, S. 91-112

    2. Die Relation von Ding und Ich in der Erfahrungserkenntnis bei Fichte, in: Metaphy­sische Untersu­chungen – St. Petersburger Zeitschrift für internationale philosophi­sche Forschung 16 (2002) S. 70-81 (russisch)

    3. Hegels Ideenlehre und die dialektische Methode, in: Klassiker Auslegen: G.W.F. Hegel „Wissen­schaft der Logik“, Herausgeber: Anton Friedrich Koch und Friedrike Schick. Akade­mie Verlag, Berlin 2002, S. 243-264; auch als eBook

    4. Zirkelprobleme im Materialismus, in: Erwägen Wissen Ethik 2006, 17/2 (vormals: Ethik und Sozial­wissenschaften) S. 222-224, 6 Sp.

    5. Das holistisch-systemische Wahrheitskonzept im deutschen Idealismus: Fichte, Schelling, Hegel, in: „Die Geschichte des philosophischen Begriffs der Wahrheit“, Her­ausgeber: Markus En­ders und Jan Szaif, de Gruyter Verlag, Berlin/New York 2006, S. 251-273

    6. Egologische Ideenlehre und die Intuition des Ich bei Descartes, in: Existentia, In­ter­national Journal of Philosophy XVI (2006) S. 93-104

    7. Hegels identitätstheoretische Deutung des Urteils, in: „Hegels Lehre vom Begriff, Urteil und Schluss“, Herausgeber: Andreas Arndt, Christian Iber und Günter Kruck. Akademie Verlag, Berlin 2006, S. 48-68

    8. Die Selbstanwendung der Skepsis im pyrrhonischen Skeptizis­mus von Sextus Em­piricus, in: Les Études Classiques 74/1 (2006) S. 25-47

    9. Die Begründung von ethischen und moralischen Normen in der Präferenzethik, in: Erwä­gen Wis­sen Ethik 2006, 17/4 (vormals: Ethik und Sozialwissen­schaften) S. 509-512, 6 Sp.

    10. Evolutionäre Ethik und Optimierung, in: Erwägen Wissen Ethik 2007, 18/3 (vormals: Ethik und Sozialwissen­schaften) S. 466-468, 4 Sp.

    11. Das Dionysische bei Nietzsche als Hermeneutik der tragischen Existenz, in: Nietzsche y la herme­néutica; 2 Bde., Herausgeber: Francisco Arenas-Dolz, Luca Giancristofaro, Paolo Stellino, Valencia 2007, Bd. 1, S. 65-77

    12. Antiskeptische und substanz-ontologische Aspekte in Descartes’ Egologie, in: Philosophi­sches Jahrbuch 114/2 (2007) S. 301-323

    13. Sein der Sprache und Sprache des Seins – Ga­damers Hermeneutik und seine kritische Rezeption von Hegels Lehre vom spekulativen Satz, in: Existentia, International Journal of Philosophy XVII (2007) S. 71-101

    14. Wahrheit aus der Evidenz des Ich bei Descartes, in: Perspektiven der Philoso­phie 33 (2007) S. 19-50

    15. The Double Ethical Role of Beauty in Schiller’s Aesthetic Education, in: Arte, Metafí­sica e Mitologia, Herausgeber: Carlos João Correia und Markus Gabriel, Lissabon 2008, S. 99-116

    16. Die epistemische Relation von Glauben und Wissen in Fichtes ethikotheologi­scher Antwort auf den Atheismus- und Pantheismusvorwurf, in: „Glauben und Wis­sen – Zum Verhältnis dieser Begriffe in der klassischen deutschen Philosophie“, Her­ausgeber: Danil N. Razeev, St. Petersburg 2008, S. 199-212 (russisch)

    17. Das prozedurale Leib-Seele-Konzept bei Hegel, in: „Geist und Psyche – Klassische Modelle von Platon bis Freud und Damasio“, Herausgeber: Edith Düsing u. Hans-Dieter Klein, Würzburg 2008, S. 193-229

    18. Schönheit als Methode und Gehalt in Schillers Ästhetik, in: „Kunst, Meta­physik und My­thologie“, Herausgeber: Markus Gabriel und Jens Halfwassen, Heidelberg 2008, S. 351-369

    19. Einheit und „Disziplinierung“ der Ethik, in: Erwägen Wissen Ethik 2008, 19/4 (vormals: Ethik und Sozialwissen­schaften) S. 541-543, 5 Sp.

    20. Gründe des Zweifels und antiskeptische Strategien bei Augustinus und Descartes, in: „Augustinus – Spuren und Spie­gelungen seines Denkens“, Bd. 2: „Von Descartes bis in die Gegenwart“, Herausge­ber: Norbert Fischer, Mei­ner Verlag, Hamburg 2009, S. 25-45

    21. Leibniz’ Auseinandersetzung mit Descartes’ Substanzkonzept, in: „Des­cartes und Deutschland – Descartes et l’Allemagne“, Reihe Europaea Memoria: Georg Olms-Verlag, Hildesheim/Zürich/New York 2009, S. 81-98

    22. Die Fichte-Rezeption im Nationalsozialismus am Beispiel Bauchs und Gehlens (gemeinsam mit Marion Heinz); in: Fichte-Studien 35 (2010); „Wissen Freiheit, Geschichte. Die Philosophie Fichtes im 19. und 20. Jahrhundert“, Bd. I, S. 243-265

    23. Anomalie und Dialektik des Geistes – Offenheiten in der Philosophie des Geistes bei Davidson, in: Hegel-Jahrbuch 2011; „Geist?“, Herausgeber: Andreas Arndt, Paul Cruysberghs und Andrzej Przylebski, Bd. II, S. 412-420

    24. Die Doppelstruktur der Freiheit, in: agora42, 2011/3, S. 44-50

    25. Wissenschaftsphilosophie als Technoresearch, in: Erwägen Wissen Ethik 2011, 21/4 (vormals: Ethik und Sozial­wissenschaften), S. 560-562, 5 Sp.

    26. Das bipolare Ich – Analytische und synthetische Einheit der Apperzeption in Kants Kategoriende­duktion, in: „Die Begründung der Philosophie im Deutschen Idealismus“, Herausgebe­rin: Elena Ficara, Würzburg 2011, S. 245-272

    27. Die Objektivität moralischer Werte und Normen; in: Logoi 2/2011 (Heidelberger Internetjournal für Geisteswissenschaften), S. 1-20

    28. Die Wandlungen des Dionysischen bei Nietzsche, in: Nietzsche-Studien 40 (2011) S. 178-202

    29. Kombinationen von Fundamentalismus, Kohärentismus und Skepsis bei Kant, Fichte und Hegel als Antworten auf Probleme gegenwärtiger Epistemologie, in: „Skeptizismus und Philosophie. Kant, Fichte, Hegel“, Herausgeberin: Elena Ficara, Fichte-Studien 39 (2012) S. 67-94

    30. Die Gigantomachie von Idealismus und Realismus in Schellings und Fichtes Frühphilosophie; in: Hegel-Studien Beiheft 56 (2012), „Metaphysik und Metaphysikkritik in der Klassischen Deutschen Philosophie“, Hrsg.: Myriam Gerhard, Annette Sell, Lu De Vos, S. 79-109

    31. Les transformations de l’Erkenntnistheorie dans la critique husserlienne de Descartes; in: Les Cahiers Philosophiques de Strasbourg 32/2 (2012), „La science et sa logique – Le statut épistémique de la logique de Descartes à Husserl“, S. 325-341 (franz.)

    32. Die syllogistische Genese des Widerspruchs in der absoluten Idee in Hegels Logik, in: Teoria XXIII (2013/1), Sonderheft: „Hegel Scienza della logica“, S. 265-281

    33. Das Gesetz des Eigners – Freiheit bei Max Stirner, in: Der Einzige, Jahrbuch der Max Stirner Gesellschaft; No. 6 (2013), S. 114-129

    34. Von der Vorstellung zum Gedanken und zurück? Eine Analyse der Funktion von Namen und Gedächtnis in Hegels Psychologie, in: „Spekulation und Vorstellung in Hegels enzyklopädischem System“; (Hrsg.) Kazimir Drilo und Axel Hutter, 2016, S. 29-51

    35. Griechenland und Deutschland in Hölderlins “abendländischer Wendung” – Der Mensch als semantisch-hermeneutischer Grenzgänger; in: Schriftstücke. Jahrbuch für Philosophie und Literaturwissenschaft Bd. 1 / 2015, Historisches Verstehen als Reminiszenz und Vision, Hrsg. Lu Jiang, Michael Neecke, S. 7-35

    36. Der Mensch als Grenzgänger. Plessners Anthropologie exzentrischer Positionalität, in: Grenzen in ihrer Vielfalt – Beiträge aus der theoretischen und praktischen Philosophie, Hrsg. Traugott Bautz, Nordhausen 2015, S. 63-78

    37. Methode des Subjekts und Subjekt der Methode; in: Geschichte – Gesellschaft – Geltung. XXIII. Deutscher Kongress für Philosophie, Meiner Verlag, Hamburg 2016, S. 257-270

    38. The Ontological and Epistemological Background of German Nationalism in Fichte’s „Addresses“; in: Fichte’s „Addresses to the German Nation“ Reconsidered, ed. Daniel Breazeale and Tom Rockmore, SUNY Press, New York 2016, pp. 153-173

    39. „Phänomenalisierung des Begriffs“ – Der Transfer von Körperwissen in Hölderlins Idee der Athletentugend; in: Körperwissen: Transfer und Innovation, Hrsg. Almut-Barbara Renger, Christoph Wulf, Jan Ole Bangen, Henriette Hanky, De Gruyter Verlag, Berlin 2016; = Paragrana – Internationale Zeitschrift für Historische Anthropologie, 2016, Bd. 25/1, S. 176-194

    40. Augustinus und der Geist der Skepsis; in: Intellektualität und Gnade. Das Aufeinandertreffen von Platonismus und Christentum. Hrsg. Michael Wladika, Königshausen und Neumann, Würzburg 2016, S. 100-119

    41. Scheler’s Metaphysics of War, in: Tijdschrift voor Filosofie 79/4 (2017), pp. 801-817

    42. Die Zeit der Einbildungskraft – Die Rolle des Schematismus in Kants Erkenntnistheorie, in: Kant-Studien 110/3 (2019), S. 437-462

    43. Systematic and Doctrinal Differences of Fichte’s Early and Late “Wissenschaftslehre”: From the I as “Tathandlung” to God as Schema, in: Marina Bykova (Ed.): The Bloomsbury Handbook to Fichte, London/Oxford/New York 2020, S. 235-244

    44. Hölderlin and Romanticism, in: Michael Forster and Lina Steiner (Eds.): Romanticism, Philosophy, and Literature, Palgrave Macmillan, London 2020, S. 229-244 

    45. Vorwort: Die Entwicklung der Kategoriendeduktion im klassischen deutschen Idealismus von Kant zu Hegel, in: Kategoriendeduktion in der klassischen deutschen Philosophie, Hrsg. Nicolas Bickmann, Lars Heckenroth, Rainer Schäfer, Duncker & Humblot, Berlin 2020, S. 5-14

    46. Was bleibt. Gil Shachars Wal, in: Gil Shachar "The Cast Whale Project", Katalog zur Ausstellung im Kunstmuseum Bochum, Bochum 2020, S. 161-171; dasselbe in englischer Sprache: What remains. Gil Shachar's whale, a.a.O., S. 172-180

     

    Rezensionen

    47. Neue Descartes-Literatur, in: Philosophische Rundschau 53/1 (2006) S. 45-61; Re­zensio­nen zu:

         a) Hans Poser: René Descartes. Eine Einführung, Stuttgart 2003

         b) Michael Gerten: Wahrheit und Methode bei Descartes, Hamburg 2001

         c) Karsten Laudien: Die Schöpfung der ewigen Wahrheiten. Die Bedeutung der philosophischen Gotteslehre bei René                     Descartes, Berlin 2001

          d) Tanja Thern: Descartes im Licht der französischen Aufklärung, Heidelberg 2003

    48. Konrad Utz: Die Notwendigkeit des Zufalls. Hegels spekulative Dialektik in der „Wissenschaft der Logik“                                          Zürich/Wien/München/Paderborn 2001, in: He­gel-Stu­dien 41 (2006) S. 192-197

    49. Michael Erler: Platon, München 2006, in: An­zeiger für die Altertumswissenschaft Bd. LXI, 1./2. Heft (2008) S. 80-86

    50. Boris Hennig: ›Conscientia‹ bei Descartes, Freiburg 2006, in: Phi­losophisches Jahrbuch 116/1 (2009), S. 184-189      

    51. Shigeru Taguchi: Das Problem des ‚Ur-Ich’ bei Edmund Husserl. Die Frage nach der selbstverständlichen ‚Nähe’ des Selbst          Reihe: Phaenomenologica Bd. 178, Dordrecht/Boston/London 2006, in: Phänomenologische Forschungen 2008, S. 245-251

    52. Dietmar Köhler: Freiheit und System im Spannungsfeld von Hegels „Phänomenologie des Geistes“ und Schellings                          „Freiheitsschrift“, München 2006, in: Hegel-Studien 44 (2009), S. 190-195

    53. Franz Ungler: Organismus und Selbstbewusstsein – Untersuchungen zur Naturbeobachtenden Vernunft bei Hegel; Michael           Wladika/Michael Höfler (Hrsg.); Frankfurt a.M./Berlin/Bern 2006; in: Synthesis philosophica 24/2 (2009), S. 371-373, 5 Sp.

    54. Günter Figal (Hrsg.): Hans-Georg Gadamer „Wahrheit und Methode“, Berlin 2007, in: Phi­losophisches Jahrbuch 117/II (2010),       S. 399-404

    55. Das Begehren des Subjekts und die Wirklichkeit des Vernünftigen – Neue Literatur zu Hegel, in: Philosophische Rundschau            58/4 (2011) S. 299-310; Re­zensio­nen zu:

        a) Andreas Arndt, Christian Iber und Günter Kruck (Hrsg.): Staat und Religion in Hegels Rechtsphilosophie, Hegel-                               Forschungen, Akademie, Berlin 2009

         b) Robert B. Pippin: Hegel’s Concept of Self-Consciousness, Spinoza Lectures, Amsterdam 2010

         c) Franz Rosenzweig: Hegel und der Staat, Hrsg. Frank Lachmann mit einem Nachwort von Axel Honneth, Berlin 2010

          d) Dieter Henrich: Hegel im Kontext, 5. Aufl., Berlin 2010

    56. Paul Redding: Analytic Philosophy and the Return of Hegelian Thought, Cambridge 2010; in: Internationales Jahrbuch des              Deutschen Idealismus 9 (2011) S. 309-315

    57. Heideggers Fügung, in: Philosophisches Jahrbuch 120/2 (2013), S. 435-440; Re­z. zu:

        a) Martin Heidegger: Das Ereignis, Gesamtausgabe III. Abt., Bd. 71, Hrsg. Friedrich-Wilhelm von Herrmann, Frankfurt a.M.                  2009

        b) Martin Heidegger: Seminare Hegel – Schelling, Gesamtausgabe IV. Abt., Bd. 86, Hrsg. Peter Trawny, Frankfurt a.M. 2011

        c) Martin Heidegger: Der Spruch des Anaximander, Gesamtausgabe III. Abt., Bd. 78, Hrsg. Ingeborg Schüßler, Frankfurt a.M.             2010

    58. Perspektiven des Dionysischen, in: Nietzsche-Studien 42 (2013), S. 375-383; Re­z. zu:

         a) Jochen Schmidt: Kommentar zu Nietzsches „Die Geburt der Tragögie“, Berlin/Boston 2012

         b) Douglas Burnham and Martin Jesinghausen: Nietzsche’s „The Birth of Tragedy“, London/New York 2010

         c) Simona Bertolini (Hrsg.): Apollineo e Dionsiaco. Prospettive e Sviluppi con Nietzsche e oltre Nietzsche, Roma 2010

         d) Lore Hühn, Philipp Schwab (Hrsg.): Die Philosophie des Tragischen. Schopenhauer – Schelling – Nietzsche, Berlin/Boston             2011

    59. Stefan Schick: Contradictio est regula veri. Die Grundsätze des Denkens in der formalen, transzendentalen und spekulativen          Logik, Hegel-Studien Beiheft 53, Hamburg 2010; in: Hegel Studien 47 (2013), S. 157-162

    60. Thomas Nagel „Mind and Cosmos“; in: Philosophisches Jahrbuch 121 (2014, H. 1) S. 153-156

    61. Burkhard Nonnenmacher: Hegels Philosophie des Absoluten. Eine Untersuchung zu Hegels ›Wissenschaft der Logik‹ und               reifem System. Tübingen 2013, Reihe: Collegium Metaphysicum Bd. 6, in: Hegel-Studien 51 (2017), S. 255-258

    62. Gegenwärtige Freiheit, in: Philosophische Rundschau 65/4 (2018), S. 311-325; Rez. zu:

         a) Franz von Kutschera: Die Idee der Autonomie in der neuzeitlichen Geistesgeschichte, Münster 2016

         b) Ulrich Pothast: Wie frei wir sind, ist unsere Sache. Personeigene Freiheit in der Welt der Naturgesetze, Frankfurt a.M. 2016

         c) Beate Rössler: Autonomie. Ein Versuch über das gelungene Leben, Berlin 2017

         d) Philip Pettit: Gerechte Freiheit. Ein moralischer Kompass für eine komplexe Welt, Berlin 2017

     

     

     

     

    Literaturliste von Primärtexten für das Studium der klassischen deutschen Philosophie


    1. Fragmente der Vorsokratiker

    Anaximander

    Heraklit

    Parmenides

    Empedokles

    2. Platon: besonders die folgenden Dialoge wurden von den Idealisten rezipiert:

         Politeia

         Phaidon

         Symposion

         Phaidros

         Philebos

         Timaios

         Theaitetos

         Parmenides

         Sophistes

    3. Aristoteles:

         Metaphysik

         Physik

         Nikomachische Ethik

         Aus dem Organon:

         a) Kategorienschrift

         b) De interpretatione (Urteilslehre)

         c) Analytica priora (Syllogistik)

         d) Analytica posteriora (Beweislehre)

         Über die Seele

         Poetik

    4. Sextus Empiricus: Grundzüge der pyrrhonischen Skepsis

    5. Plotin: Enneaden:

         I/6 (Über das Schöne)

         VI/9 (Über das Gute oder das Eine)

         V/1 (Über die drei prinzipiellen Hypostasen)

         VI/4 und 5 (Über das Problem, daß das Sein eines und dasselbe und dennoch überall zugleich ganz ist)

         VI/7 (Wie es zur Existenz einer Vielheit von Formen kommt, und über das Gute)

         III/7 (Über Ewigkeit und Zeit)

         IV/8 (Der Abstieg der Seele in die Leibeswelt)

    6. Proklos: Elemente der Theologie

     

    7. Augustinus:

         Contra Academicos

         De libero arbitrio

         Confessiones

         De trinitate

         De civitate Dei

    8. Anselm von Canterbury: Proslogion

    9. Meister Eckhart: Deutsche Predigten und Traktate

    10. Nikolaus von Kues:

         Vom Nichtanderen

         De docta ignorantia (I-III)

         Trialogus de possest

         Der Laie über den Geist

         De apice theoriae

    11. Marsilio Ficino: Über die Liebe

    12. Giordano Bruno: Von der Ursache, dem Prinzip und dem Einen

    13. Machiavelli: Der Fürst

    14. Descartes:

         Meditationen mit sämtlichen Einwänden und Erwiderungen

         Die Prinzipien der Philosophie

         Gespräch mit Burman

    15. Hobbes: Leviathan

    16. Spinoza: Ethik

    17. Locke:

         Versuch über den menschlichen Verstand

         Ein Brief über Toleranz

         Zweite Abhandlung über die Regierung

    18. Leibniz:

         Neue Abhandlungen über den menschlichen Verstand

         Theodizee

         Metaphysische Abhandlung

         Monadologie

    19. Montesquieu: Vom Geist der Gesetze

    20. Rousseau: Vom Gesellschaftsvertrag

    21. Hume: Eine Untersuchung über den menschlichen Verstand

     

     

    22. Kant:

         Was ist Aufklärung?

         Kritik der reinen Vernunft

         Prolegomena zu einer künftigen Metaphysik, die als Wissenschaft wird auftreten können

         Grundlegung zur Metaphysik der Sitten

         Metaphysische Anfangsgründe der Naturwissenschaft

         Kritik der praktischen Vernunft

         Kritik der Urteilskraft    

         Zum ewigen Frieden. Ein philosophischer Entwurf

         Die Metaphysik der Sitten

    23. Herder: Abhandlung über den Ursprung der Sprache

    24. Carl Leonhard Reinhold:

         Versuch einer neuen Theorie des menschlichen Vorstellungsvermögens

         Über das Fundament des philosophischen Wissens

    25. Salomon Maimon:

         Versuch über die Transzendentalphilosophie

         Versuch einer neuen Logik oder Theorie des Denkens

    26. Gottlob Ernst Schulze/Aenesidemus:

         Aenesidemus oder über die Fundamente der von dem Herrn Professor Reinhold in Jena gelieferten Elementar-Philosophie.           Nebst einer Vertheidigung des Scepticismus gegen die Anmassungen der Vernunftkritik (1792)

         Kritik der theoretischen Philosophie (1801)

         Grundsätze der allgemeinen Logik (1802)

    27. Friedrich Heinrich Jacobi:

         Über die Lehre des Spinoza in Briefen an den Herrn Moses Mendelssohn

         David Hume über den Glauben oder Idealismus und Realismus

         Jacobi an Fichte

    28. Schleiermacher: Über die Religion. Reden an die Gebildeten unter ihren Verächtern

    29. Schiller: Briefe über die ästhetische Erziehung des Menschen

    30. Wilhelm von Humboldt: Ideen zu einem Versuch, die Grenzen der Wirksamkeit des Staates zu bestimmen

    31. Fichte:

         Grundlage der gesamten Wissenschaftslehre (1794/95)

         Bestimmung des Menschen

         Wissenschaftslehre (1801)

         Wissenschaftslehre (1804)

    32. Hölderlin: Urtheil und Seyn

    33. Schelling:

         System des transzendentalen Idealismus

         Darstellung meines Systems der Philosophie

         Vorlesungen über die Methode des akademischen Studiums

         Philosophie der Kunst

         Philosophische Untersuchungen über das Wesen der menschlichen Freiheit

         Urfassung der Philosophie der Offenbarung (1831/32)

    34. Hegel:

         Phänomenologie des Geistes

         Wissenschaft der Logik

         Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften (1830)

         Grundlinien der Philosophie des Rechts

         Vorlesungen über die Ästhetik

         Vorlesungen über die Philosophie der Geschichte

         Vorlesungen über die Geschichte der Philosophie

     

    35. Kierkegaard:

         Der Begriff Angst

         Furcht und Zittern

         Die Krankheit zum Tode

    36. Schopenhauer: Die Welt als Wille und Vorstellung

    37. Nietzsche:

         Die Geburt der Tragödie aus dem Geiste der Musik

         Also sprach Zarathustra

    38. Gottlob Frege:

         Über Sinn und Bedeutung

         Der Gedanke

    39. Wittgenstein:

         Tractatus Logico-Philosophicus

         Philosophische Untersuchungen

         Über Gewißheit

    40. Husserl:

         Logische Untersuchungen

         Cartesianische Meditationen

         Die Idee der Phänomenologie

    41. Heidegger:

         Sein und Zeit

         Beiträge zur Philosophie (Vom Ereignis)

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