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Prof. Dr. Rainer Schäfer

Prof. Dr. Rainer Schäfer

 

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  • Dienstanschrift:
    Internationales Zentrum für Philosophie NRW
    Universität Bonn
    Institut für Philosophie
    Lehrstuhl für theoretische Philosophie
    Poppelsdorfer Allee 28
    D-53115 Bonn
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Zur Person

  • Geb. 1971, seit 2001 verheiratet.
  • Akademische Stationen: Promotion (2000) in Köln über die Dialektik in Hegels Logik, mit summa cum laude bewertet; Habilitation (2006) in Heidelberg über Selbstbewusstsein als Prinzip bei Fichte. Erster Ruf 2013 nach Beijing: Distinguished Chair Professor am Department for Philosophy der Peking University, seit 2016 Professur für "Klassische deutsche Philosophie" an der Universität Bonn.

 

Forschungs- und Lehrbereiche

  • Systematisch: Theoretische Philosophie (Ontologie, Erkenntnistheorie, Skeptizismus, Subjektphilosophie), Phänomenologie, Ästhetik, Politische Philosophie
  • Historisch: Klassische deutsche Philosophie von Kant bis Hegel; Philosophie des 19. Jahrhunderts: Schopenhauer, Nietzsche; Phänomenologie des 20. Jahrhunderts: Husserl, Heidegger; Frühneuzeitlicher Rationalismus: Descartes, Spinoza, Leibniz; Antike Philosophie: Vorsokratiker, Platon, Pyrrhonische Skepsis

 

Aktuelle Forschungsprojekte

I. Kategoriendeduktion in der klassischen deutschen Philosophie

Die Deduktion von Kategorien ist ein zentraler Bestandteil der theoretischen Philosophie; es handelt sich um eine Rechtfertigung von kognitiven Grundbestimmungen von Erkenntnis bzw. dessen was ist, daher hat die Thematik epistemische und ontologische Relevanz. Dieses Forschungsprojekt soll die systematischen Gründe und die historischen Wandlungen der Kategoriendeduktion im Rahmen der Entwicklung von Kant bis Hegel untersuchen. Man kann in systematischer Absicht eine Typologie von Kategorien und Deduktionen unterscheiden: epistemisch-kritisch (Kant), egologisch (Fichte), genetisch-dialektisch (Schelling), ontologisch-metaphysisch (Hegel). Von hier aus soll die auch gegenwärtig noch relevante Leistung der Kategoriendeduktion des deutschen Idealismus entfaltet werden.

 

II. Das Mind-Body-Problem in der klassischen deutschen Philosophie

Das Verhältnis von Leib und Geist wird in der theoretischen und praktischen Philosophie der klassischen deutschen Philosophie jeweils unterschiedlich bestimmt und in seiner zentralen Rolle oft in der Forschung übersehen, weil diese Denker es einerseits in einer vom heutigen Sprachgebrauch unterschiedenen Terminologie beschrieben haben und andererseits keinen separaten, spezifischen systematischen Ort dafür vorgesehen haben, an dem das Problem isoliert behandelt wird. Stattdessen findet sich das Mind-Body-Problem an einer Vielzahl von systematisch unterschiedlichen, teils heterogenen aber gewichtigen Orten in ihren Denkgebäuden wieder, oftmals ist es auch integriert in andere Problemstellungen. Gemeinsam ist den idealistischen Bestimmungen der Leiblichkeit des Menschen, dass der Leib einerseits als Instrument und bloßes Mittel zur Realisierung geistiger Bestimmungen gedeutet wird, andererseits wird der Leib des Menschen aber auch aufgewertet und als notwendige Bedingung für die Identität des Menschen bestimmt. Im Rahmen dieser Aufwertung finden sich Ansätze zu einer Bewertung der Leiblichkeit, die über die bloß instrumentelle Sicht hinausgehen und ihn mittels Kategorien von Moralität, Zweckmäßigkeit oder Schönheit bestimmen.

 

Derzeitige Lehrveranstaltungen (Sommersemester 2021)

 

BA-Seminar: Martin Heidegger "Der Ursprung des Kunstwerkes"; Do. 10-12 Uhr (c.t.); findet digital statt.

 

BA-Seminar: Walter Benjamin "Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit"; Do 12-14 Uhr (c.t.); findet digital statt.

 

BA-Seminar: Eines und Vieles - Platons "Parmenides", II. Teil; Fr. 10-12 Uhr (c.t.); findet digital statt.

 

BA-Examenskandidatenkolloquium; Fr 12-14 Uhr (c.t.); findet digital statt.

Das Kolloquium soll BA-Kandidaten die Möglichkeit bieten, ihre Arbeit thematisch, inhaltlich und formal zu besprechen. Interessenten erhalten bei Nicolas Bickmann ([Email protection active, please enable JavaScript.]) einen Termin.

 

MA-Examenskandidatenkolloquium; Fr 14-17 Uhr (c.t.); findet digital statt.

Das Kolloquium soll MA-Kandidaten die Möglichkeit bieten, ihre Arbeit thematisch, inhaltlich und formal zu besprechen. Interessenten erhalten bei Nicolas Bickmann ([Email protection active, please enable JavaScript.]) einen Termin.

  

Veröffentlichungen

Bücher

1. Die Dialektik und ihre besonderen Formen in Hegels Logik – Entwicklungsge­schichtliche und syste­matische Untersuchungen;        Hegel-Studien Beiheft 45, Mei­ner Verlag, Hamburg 2001, 346 S.; seit 2011 auch als eBook

2. Zweifel und Sein – Der Ursprung des modernen Selbstbewusstseins in Descartes’ cogito; Königs­hausen & Neumann Verlag,          Würzburg 2006, 331 S.

3. Johann Gottlieb Fichtes „Grundlage der gesamten Wissenschaftslehre“ von 1794; Wissenschaftli­che Buchgesell­schaft, Reihe:        Werkinterpretationen, Darm­stadt 2006, 272 S.; auch als eBook

4. Hegel. Einführung und Texte, Fink Verlag UTB, München 2011, 169 S.; auch als eBook

5. Ich-Welten. Erkenntnis, Urteil und Identität aus der egologischen Differenz von Leibniz bis Davidson, mentis Verlag, Münster          2012, 251 S.

6. WAS FREIHEIT ZU RECHT MACHT – Manuale des Politischen, De Gruyter Verlag, Boston/Berlin 2014, 336 S.

7. Aus der Erstarrung – Hellas und Hesperien im ›freien Gebrauch des Eigenen‹ beim späten Hölderlin, Meiner Verlag (Blaue              Reihe), Hamburg 2020, 316 S.

 

Sammelband

8. Kategoriendeduktion in der klassischen deutschen Philosophie, (Hrsg.: Nicolas Bickmann, Lars Heckenroth, Rainer Schäfer), Duncker & Humblot, Berlin 2020, 163 S.

Aufsätze in Zeitschriften und Sammelbänden

1. Transzendental-kritischer und metaphysischer Idealismus in den frühen Konzeptio­nen Fichtes und Schellings, in: „Aufklärungen“; Festschr. Klaus Düsing, Heraus­geberin: Kris­tina En­gel­hard. Dun­cker & Humblot Verlag, Berlin 2002, S. 91-112

2. Die Relation von Ding und Ich in der Erfahrungserkenntnis bei Fichte, in: Metaphy­sische Untersu­chungen – St. Petersburger Zeitschrift für internationale philosophi­sche Forschung 16 (2002) S. 70-81 (russisch)

3. Hegels Ideenlehre und die dialektische Methode, in: Klassiker Auslegen: G.W.F. Hegel „Wissen­schaft der Logik“, Herausgeber: Anton Friedrich Koch und Friedrike Schick. Akade­mie Verlag, Berlin 2002, S. 243-264; auch als eBook

4. Zirkelprobleme im Materialismus, in: Erwägen Wissen Ethik 2006, 17/2 (vormals: Ethik und Sozial­wissenschaften) S. 222-224, 6 Sp.

5. Das holistisch-systemische Wahrheitskonzept im deutschen Idealismus: Fichte, Schelling, Hegel, in: „Die Geschichte des philosophischen Begriffs der Wahrheit“, Her­ausgeber: Markus En­ders und Jan Szaif, de Gruyter Verlag, Berlin/New York 2006, S. 251-273

6. Egologische Ideenlehre und die Intuition des Ich bei Descartes, in: Existentia, In­ter­national Journal of Philosophy XVI (2006) S. 93-104

7. Hegels identitätstheoretische Deutung des Urteils, in: „Hegels Lehre vom Begriff, Urteil und Schluss“, Herausgeber: Andreas Arndt, Christian Iber und Günter Kruck. Akademie Verlag, Berlin 2006, S. 48-68

8. Die Selbstanwendung der Skepsis im pyrrhonischen Skeptizis­mus von Sextus Em­piricus, in: Les Études Classiques 74/1 (2006) S. 25-47

9. Die Begründung von ethischen und moralischen Normen in der Präferenzethik, in: Erwä­gen Wis­sen Ethik 2006, 17/4 (vormals: Ethik und Sozialwissen­schaften) S. 509-512, 6 Sp.

10. Evolutionäre Ethik und Optimierung, in: Erwägen Wissen Ethik 2007, 18/3 (vormals: Ethik und Sozialwissen­schaften) S. 466-468, 4 Sp.

11. Das Dionysische bei Nietzsche als Hermeneutik der tragischen Existenz, in: Nietzsche y la herme­néutica; 2 Bde., Herausgeber: Francisco Arenas-Dolz, Luca Giancristofaro, Paolo Stellino, Valencia 2007, Bd. 1, S. 65-77

12. Antiskeptische und substanz-ontologische Aspekte in Descartes’ Egologie, in: Philosophi­sches Jahrbuch 114/2 (2007) S. 301-323

13. Sein der Sprache und Sprache des Seins – Ga­damers Hermeneutik und seine kritische Rezeption von Hegels Lehre vom spekulativen Satz, in: Existentia, International Journal of Philosophy XVII (2007) S. 71-101

14. Wahrheit aus der Evidenz des Ich bei Descartes, in: Perspektiven der Philoso­phie 33 (2007) S. 19-50

15. The Double Ethical Role of Beauty in Schiller’s Aesthetic Education, in: Arte, Metafí­sica e Mitologia, Herausgeber: Carlos João Correia und Markus Gabriel, Lissabon 2008, S. 99-116

16. Die epistemische Relation von Glauben und Wissen in Fichtes ethikotheologi­scher Antwort auf den Atheismus- und Pantheismusvorwurf, in: „Glauben und Wis­sen – Zum Verhältnis dieser Begriffe in der klassischen deutschen Philosophie“, Her­ausgeber: Danil N. Razeev, St. Petersburg 2008, S. 199-212 (russisch)

17. Das prozedurale Leib-Seele-Konzept bei Hegel, in: „Geist und Psyche – Klassische Modelle von Platon bis Freud und Damasio“, Herausgeber: Edith Düsing u. Hans-Dieter Klein, Würzburg 2008, S. 193-229

18. Schönheit als Methode und Gehalt in Schillers Ästhetik, in: „Kunst, Meta­physik und My­thologie“, Herausgeber: Markus Gabriel und Jens Halfwassen, Heidelberg 2008, S. 351-369

19. Einheit und „Disziplinierung“ der Ethik, in: Erwägen Wissen Ethik 2008, 19/4 (vormals: Ethik und Sozialwissen­schaften) S. 541-543, 5 Sp.

20. Gründe des Zweifels und antiskeptische Strategien bei Augustinus und Descartes, in: „Augustinus – Spuren und Spie­gelungen seines Denkens“, Bd. 2: „Von Descartes bis in die Gegenwart“, Herausge­ber: Norbert Fischer, Mei­ner Verlag, Hamburg 2009, S. 25-45

21. Leibniz’ Auseinandersetzung mit Descartes’ Substanzkonzept, in: „Des­cartes und Deutschland – Descartes et l’Allemagne“, Reihe Europaea Memoria: Georg Olms-Verlag, Hildesheim/Zürich/New York 2009, S. 81-98

22. Die Fichte-Rezeption im Nationalsozialismus am Beispiel Bauchs und Gehlens (gemeinsam mit Marion Heinz); in: Fichte-Studien 35 (2010); „Wissen Freiheit, Geschichte. Die Philosophie Fichtes im 19. und 20. Jahrhundert“, Bd. I, S. 243-265

23. Anomalie und Dialektik des Geistes – Offenheiten in der Philosophie des Geistes bei Davidson, in: Hegel-Jahrbuch 2011; „Geist?“, Herausgeber: Andreas Arndt, Paul Cruysberghs und Andrzej Przylebski, Bd. II, S. 412-420

24. Die Doppelstruktur der Freiheit, in: agora42, 2011/3, S. 44-50

25. Wissenschaftsphilosophie als Technoresearch, in: Erwägen Wissen Ethik 2011, 21/4 (vormals: Ethik und Sozial­wissenschaften), S. 560-562, 5 Sp.

26. Das bipolare Ich – Analytische und synthetische Einheit der Apperzeption in Kants Kategoriende­duktion, in: „Die Begründung der Philosophie im Deutschen Idealismus“, Herausgebe­rin: Elena Ficara, Würzburg 2011, S. 245-272

27. Die Objektivität moralischer Werte und Normen; in: Logoi 2/2011 (Heidelberger Internetjournal für Geisteswissenschaften), S. 1-20

28. Die Wandlungen des Dionysischen bei Nietzsche, in: Nietzsche-Studien 40 (2011) S. 178-202

29. Kombinationen von Fundamentalismus, Kohärentismus und Skepsis bei Kant, Fichte und Hegel als Antworten auf Probleme gegenwärtiger Epistemologie, in: „Skeptizismus und Philosophie. Kant, Fichte, Hegel“, Herausgeberin: Elena Ficara, Fichte-Studien 39 (2012) S. 67-94

30. Die Gigantomachie von Idealismus und Realismus in Schellings und Fichtes Frühphilosophie; in: Hegel-Studien Beiheft 56 (2012), „Metaphysik und Metaphysikkritik in der Klassischen Deutschen Philosophie“, Hrsg.: Myriam Gerhard, Annette Sell, Lu De Vos, S. 79-109

31. Les transformations de l’Erkenntnistheorie dans la critique husserlienne de Descartes; in: Les Cahiers Philosophiques de Strasbourg 32/2 (2012), „La science et sa logique – Le statut épistémique de la logique de Descartes à Husserl“, S. 325-341 (franz.)

32. Die syllogistische Genese des Widerspruchs in der absoluten Idee in Hegels Logik, in: Teoria XXIII (2013/1), Sonderheft: „Hegel Scienza della logica“, S. 265-281

33. Das Gesetz des Eigners – Freiheit bei Max Stirner, in: Der Einzige, Jahrbuch der Max Stirner Gesellschaft; No. 6 (2013), S. 114-129

34. Von der Vorstellung zum Gedanken und zurück? Eine Analyse der Funktion von Namen und Gedächtnis in Hegels Psychologie, in: „Spekulation und Vorstellung in Hegels enzyklopädischem System“; (Hrsg.) Kazimir Drilo und Axel Hutter, 2016, S. 29-51

35. Griechenland und Deutschland in Hölderlins “abendländischer Wendung” – Der Mensch als semantisch-hermeneutischer Grenzgänger; in: Schriftstücke. Jahrbuch für Philosophie und Literaturwissenschaft Bd. 1 / 2015, Historisches Verstehen als Reminiszenz und Vision, Hrsg. Lu Jiang, Michael Neecke, S. 7-35

36. Der Mensch als Grenzgänger. Plessners Anthropologie exzentrischer Positionalität, in: Grenzen in ihrer Vielfalt – Beiträge aus der theoretischen und praktischen Philosophie, Hrsg. Traugott Bautz, Nordhausen 2015, S. 63-78

37. Methode des Subjekts und Subjekt der Methode; in: Geschichte – Gesellschaft – Geltung. XXIII. Deutscher Kongress für Philosophie, Meiner Verlag, Hamburg 2016, S. 257-270

38. The Ontological and Epistemological Background of German Nationalism in Fichte’s „Addresses“; in: Fichte’s „Addresses to the German Nation“ Reconsidered, ed. Daniel Breazeale and Tom Rockmore, SUNY Press, New York 2016, pp. 153-173

39. „Phänomenalisierung des Begriffs“ – Der Transfer von Körperwissen in Hölderlins Idee der Athletentugend; in: Körperwissen: Transfer und Innovation, Hrsg. Almut-Barbara Renger, Christoph Wulf, Jan Ole Bangen, Henriette Hanky, De Gruyter Verlag, Berlin 2016; = Paragrana – Internationale Zeitschrift für Historische Anthropologie, 2016, Bd. 25/1, S. 176-194

40. Augustinus und der Geist der Skepsis; in: Intellektualität und Gnade. Das Aufeinandertreffen von Platonismus und Christentum. Hrsg. Michael Wladika, Königshausen und Neumann, Würzburg 2016, S. 100-119

41. Scheler’s Metaphysics of War, in: Tijdschrift voor Filosofie 79/4 (2017), pp. 801-817

42. Die Zeit der Einbildungskraft – Die Rolle des Schematismus in Kants Erkenntnistheorie, in: Kant-Studien 110/3 (2019), S. 437-462

43. Systematic and Doctrinal Differences of Fichte’s Early and Late “Wissenschaftslehre”: From the I as “Tathandlung” to God as Schema, in: Marina Bykova (Ed.): The Bloomsbury Handbook to Fichte, London/Oxford/New York 2020, S. 235-244

44. Hölderlin and Romanticism, in: Michael Forster and Lina Steiner (Eds.): Romanticism, Philosophy, and Literature, Palgrave Macmillan, London 2020, S. 229-244 

45. Vorwort: Die Entwicklung der Kategoriendeduktion im klassischen deutschen Idealismus von Kant zu Hegel, in: Kategoriendeduktion in der klassischen deutschen Philosophie, Hrsg. Nicolas Bickmann, Lars Heckenroth, Rainer Schäfer, Duncker & Humblot, Berlin 2020, S. 5-14

46. Was bleibt. Gil Shachars Wal, in: Gil Shachar "The Cast Whale Project", Katalog zur Ausstellung im Kunstmuseum Bochum, Bochum 2020, S. 161-171; dasselbe in englischer Sprache: What remains. Gil Shachar's whale, a.a.O., S. 172-180

 

Rezensionen

47. Neue Descartes-Literatur, in: Philosophische Rundschau 53/1 (2006) S. 45-61; Re­zensio­nen zu:

     a) Hans Poser: René Descartes. Eine Einführung, Stuttgart 2003

     b) Michael Gerten: Wahrheit und Methode bei Descartes, Hamburg 2001

     c) Karsten Laudien: Die Schöpfung der ewigen Wahrheiten. Die Bedeutung der philosophischen Gotteslehre bei René                     Descartes, Berlin 2001

      d) Tanja Thern: Descartes im Licht der französischen Aufklärung, Heidelberg 2003

48. Konrad Utz: Die Notwendigkeit des Zufalls. Hegels spekulative Dialektik in der „Wissenschaft der Logik“                                          Zürich/Wien/München/Paderborn 2001, in: He­gel-Stu­dien 41 (2006) S. 192-197

49. Michael Erler: Platon, München 2006, in: An­zeiger für die Altertumswissenschaft Bd. LXI, 1./2. Heft (2008) S. 80-86

50. Boris Hennig: ›Conscientia‹ bei Descartes, Freiburg 2006, in: Phi­losophisches Jahrbuch 116/1 (2009), S. 184-189      

51. Shigeru Taguchi: Das Problem des ‚Ur-Ich’ bei Edmund Husserl. Die Frage nach der selbstverständlichen ‚Nähe’ des Selbst          Reihe: Phaenomenologica Bd. 178, Dordrecht/Boston/London 2006, in: Phänomenologische Forschungen 2008, S. 245-251

52. Dietmar Köhler: Freiheit und System im Spannungsfeld von Hegels „Phänomenologie des Geistes“ und Schellings                          „Freiheitsschrift“, München 2006, in: Hegel-Studien 44 (2009), S. 190-195

53. Franz Ungler: Organismus und Selbstbewusstsein – Untersuchungen zur Naturbeobachtenden Vernunft bei Hegel; Michael           Wladika/Michael Höfler (Hrsg.); Frankfurt a.M./Berlin/Bern 2006; in: Synthesis philosophica 24/2 (2009), S. 371-373, 5 Sp.

54. Günter Figal (Hrsg.): Hans-Georg Gadamer „Wahrheit und Methode“, Berlin 2007, in: Phi­losophisches Jahrbuch 117/II (2010),       S. 399-404

55. Das Begehren des Subjekts und die Wirklichkeit des Vernünftigen – Neue Literatur zu Hegel, in: Philosophische Rundschau            58/4 (2011) S. 299-310; Re­zensio­nen zu:

    a) Andreas Arndt, Christian Iber und Günter Kruck (Hrsg.): Staat und Religion in Hegels Rechtsphilosophie, Hegel-                               Forschungen, Akademie, Berlin 2009

     b) Robert B. Pippin: Hegel’s Concept of Self-Consciousness, Spinoza Lectures, Amsterdam 2010

     c) Franz Rosenzweig: Hegel und der Staat, Hrsg. Frank Lachmann mit einem Nachwort von Axel Honneth, Berlin 2010

      d) Dieter Henrich: Hegel im Kontext, 5. Aufl., Berlin 2010

56. Paul Redding: Analytic Philosophy and the Return of Hegelian Thought, Cambridge 2010; in: Internationales Jahrbuch des              Deutschen Idealismus 9 (2011) S. 309-315

57. Heideggers Fügung, in: Philosophisches Jahrbuch 120/2 (2013), S. 435-440; Re­z. zu:

    a) Martin Heidegger: Das Ereignis, Gesamtausgabe III. Abt., Bd. 71, Hrsg. Friedrich-Wilhelm von Herrmann, Frankfurt a.M.                  2009

    b) Martin Heidegger: Seminare Hegel – Schelling, Gesamtausgabe IV. Abt., Bd. 86, Hrsg. Peter Trawny, Frankfurt a.M. 2011

    c) Martin Heidegger: Der Spruch des Anaximander, Gesamtausgabe III. Abt., Bd. 78, Hrsg. Ingeborg Schüßler, Frankfurt a.M.             2010

58. Perspektiven des Dionysischen, in: Nietzsche-Studien 42 (2013), S. 375-383; Re­z. zu:

     a) Jochen Schmidt: Kommentar zu Nietzsches „Die Geburt der Tragögie“, Berlin/Boston 2012

     b) Douglas Burnham and Martin Jesinghausen: Nietzsche’s „The Birth of Tragedy“, London/New York 2010

     c) Simona Bertolini (Hrsg.): Apollineo e Dionsiaco. Prospettive e Sviluppi con Nietzsche e oltre Nietzsche, Roma 2010

     d) Lore Hühn, Philipp Schwab (Hrsg.): Die Philosophie des Tragischen. Schopenhauer – Schelling – Nietzsche, Berlin/Boston             2011

59. Stefan Schick: Contradictio est regula veri. Die Grundsätze des Denkens in der formalen, transzendentalen und spekulativen          Logik, Hegel-Studien Beiheft 53, Hamburg 2010; in: Hegel Studien 47 (2013), S. 157-162

60. Thomas Nagel „Mind and Cosmos“; in: Philosophisches Jahrbuch 121 (2014, H. 1) S. 153-156

61. Burkhard Nonnenmacher: Hegels Philosophie des Absoluten. Eine Untersuchung zu Hegels ›Wissenschaft der Logik‹ und               reifem System. Tübingen 2013, Reihe: Collegium Metaphysicum Bd. 6, in: Hegel-Studien 51 (2017), S. 255-258

62. Gegenwärtige Freiheit, in: Philosophische Rundschau 65/4 (2018), S. 311-325; Rez. zu:

     a) Franz von Kutschera: Die Idee der Autonomie in der neuzeitlichen Geistesgeschichte, Münster 2016

     b) Ulrich Pothast: Wie frei wir sind, ist unsere Sache. Personeigene Freiheit in der Welt der Naturgesetze, Frankfurt a.M. 2016

     c) Beate Rössler: Autonomie. Ein Versuch über das gelungene Leben, Berlin 2017

     d) Philip Pettit: Gerechte Freiheit. Ein moralischer Kompass für eine komplexe Welt, Berlin 2017

 

 

 

 

Literaturliste von Primärtexten für das Studium der klassischen deutschen Philosophie


1. Fragmente der Vorsokratiker

Anaximander

Heraklit

Parmenides

Empedokles

2. Platon: besonders die folgenden Dialoge wurden von den Idealisten rezipiert:

     Politeia

     Phaidon

     Symposion

     Phaidros

     Philebos

     Timaios

     Theaitetos

     Parmenides

     Sophistes

3. Aristoteles:

     Metaphysik

     Physik

     Nikomachische Ethik

     Aus dem Organon:

     a) Kategorienschrift

     b) De interpretatione (Urteilslehre)

     c) Analytica priora (Syllogistik)

     d) Analytica posteriora (Beweislehre)

     Über die Seele

     Poetik

4. Sextus Empiricus: Grundzüge der pyrrhonischen Skepsis

5. Plotin: Enneaden:

     I/6 (Über das Schöne)

     VI/9 (Über das Gute oder das Eine)

     V/1 (Über die drei prinzipiellen Hypostasen)

     VI/4 und 5 (Über das Problem, daß das Sein eines und dasselbe und dennoch überall zugleich ganz ist)

     VI/7 (Wie es zur Existenz einer Vielheit von Formen kommt, und über das Gute)

     III/7 (Über Ewigkeit und Zeit)

     IV/8 (Der Abstieg der Seele in die Leibeswelt)

6. Proklos: Elemente der Theologie

 

7. Augustinus:

     Contra Academicos

     De libero arbitrio

     Confessiones

     De trinitate

     De civitate Dei

8. Anselm von Canterbury: Proslogion

9. Meister Eckhart: Deutsche Predigten und Traktate

10. Nikolaus von Kues:

     Vom Nichtanderen

     De docta ignorantia (I-III)

     Trialogus de possest

     Der Laie über den Geist

     De apice theoriae

11. Marsilio Ficino: Über die Liebe

12. Giordano Bruno: Von der Ursache, dem Prinzip und dem Einen

13. Machiavelli: Der Fürst

14. Descartes:

     Meditationen mit sämtlichen Einwänden und Erwiderungen

     Die Prinzipien der Philosophie

     Gespräch mit Burman

15. Hobbes: Leviathan

16. Spinoza: Ethik

17. Locke:

     Versuch über den menschlichen Verstand

     Ein Brief über Toleranz

     Zweite Abhandlung über die Regierung

18. Leibniz:

     Neue Abhandlungen über den menschlichen Verstand

     Theodizee

     Metaphysische Abhandlung

     Monadologie

19. Montesquieu: Vom Geist der Gesetze

20. Rousseau: Vom Gesellschaftsvertrag

21. Hume: Eine Untersuchung über den menschlichen Verstand

 

 

22. Kant:

     Was ist Aufklärung?

     Kritik der reinen Vernunft

     Prolegomena zu einer künftigen Metaphysik, die als Wissenschaft wird auftreten können

     Grundlegung zur Metaphysik der Sitten

     Metaphysische Anfangsgründe der Naturwissenschaft

     Kritik der praktischen Vernunft

     Kritik der Urteilskraft    

     Zum ewigen Frieden. Ein philosophischer Entwurf

     Die Metaphysik der Sitten

23. Herder: Abhandlung über den Ursprung der Sprache

24. Carl Leonhard Reinhold:

     Versuch einer neuen Theorie des menschlichen Vorstellungsvermögens

     Über das Fundament des philosophischen Wissens

25. Salomon Maimon:

     Versuch über die Transzendentalphilosophie

     Versuch einer neuen Logik oder Theorie des Denkens

26. Gottlob Ernst Schulze/Aenesidemus:

     Aenesidemus oder über die Fundamente der von dem Herrn Professor Reinhold in Jena gelieferten Elementar-Philosophie.           Nebst einer Vertheidigung des Scepticismus gegen die Anmassungen der Vernunftkritik (1792)

     Kritik der theoretischen Philosophie (1801)

     Grundsätze der allgemeinen Logik (1802)

27. Friedrich Heinrich Jacobi:

     Über die Lehre des Spinoza in Briefen an den Herrn Moses Mendelssohn

     David Hume über den Glauben oder Idealismus und Realismus

     Jacobi an Fichte

28. Schleiermacher: Über die Religion. Reden an die Gebildeten unter ihren Verächtern

29. Schiller: Briefe über die ästhetische Erziehung des Menschen

30. Wilhelm von Humboldt: Ideen zu einem Versuch, die Grenzen der Wirksamkeit des Staates zu bestimmen

31. Fichte:

     Grundlage der gesamten Wissenschaftslehre (1794/95)

     Bestimmung des Menschen

     Wissenschaftslehre (1801)

     Wissenschaftslehre (1804)

32. Hölderlin: Urtheil und Seyn

33. Schelling:

     System des transzendentalen Idealismus

     Darstellung meines Systems der Philosophie

     Vorlesungen über die Methode des akademischen Studiums

     Philosophie der Kunst

     Philosophische Untersuchungen über das Wesen der menschlichen Freiheit

     Urfassung der Philosophie der Offenbarung (1831/32)

34. Hegel:

     Phänomenologie des Geistes

     Wissenschaft der Logik

     Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften (1830)

     Grundlinien der Philosophie des Rechts

     Vorlesungen über die Ästhetik

     Vorlesungen über die Philosophie der Geschichte

     Vorlesungen über die Geschichte der Philosophie

 

35. Kierkegaard:

     Der Begriff Angst

     Furcht und Zittern

     Die Krankheit zum Tode

36. Schopenhauer: Die Welt als Wille und Vorstellung

37. Nietzsche:

     Die Geburt der Tragödie aus dem Geiste der Musik

     Also sprach Zarathustra

38. Gottlob Frege:

     Über Sinn und Bedeutung

     Der Gedanke

39. Wittgenstein:

     Tractatus Logico-Philosophicus

     Philosophische Untersuchungen

     Über Gewißheit

40. Husserl:

     Logische Untersuchungen

     Cartesianische Meditationen

     Die Idee der Phänomenologie

41. Heidegger:

     Sein und Zeit

     Beiträge zur Philosophie (Vom Ereignis)

 

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