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Werner Jaeger und seine Heimat

Vor allem in seiner Zeit in Harvard fühlte er sich seiner Heimat wieder in besonderer Weise verbunden und kehrte gerne mehrfach zu seinen Wurzeln zurück. Das wird deutlich in seiner Rede, die er spontan vor Schülern „seiner“ Schule, des damaligen Lobbericher Progymna-siums, im Juni 1959 hielt, aber auch im Entwurf von Lebenserinnerungen, die Jaeger wohl ebenfalls in seiner amerikanischen Zeit verfasst hat und die posthum erstmals 1966 ver-öffentlicht worden sind.[1]

Seine Heimatstadt, die heutige Stadt Nettetal, sollte ihm und seinem Anliegen der humanisti-schen Bildung des Menschen – im Brückenschlag mit der internationalen Wissenschaft – durch einen neugeschaffenen, regelmäßig ausgelobten Preis zu dauerhafter Wirksamkeit verhelfen, in Erinnerung an den wohl bedeutendsten Sohn Lobberichs und im Sinne seines menschenfreundlichen Wirkens. Zugleich ist Werner Jaegers Heimat auch ein guter Ort, seine Weg in die Zukunft zu verlängern, indem die Frage nach heutigen Antworten auf Werner Jaegers Fragen immer wieder neu gestellt wird.

 



[1] Gut zugänglich sind sowohl seine Rede aus dem Jahr 1959 als auch sein Entwurf zu Lebenserinnerungen in: Meis, Manfred u. Optendrenk, Theo (Hrsgg.), Werner Jaeger, Nettetal 2009, S. 114-117 (Rede) bzw. S. 105-113 (Lebenserinnerungen). 

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