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Die Konzeption

Es wird in einem dreijährigen Rhythmus, beginnend mit dem Jahr 2014, ein Preis ausgelobt und verliehen werden. Dieser Preis soll in zwei Kategorien unterteilt werden:

 

  • Einen Preis für herausragende Nachwuchswissenschaftler auf dem Gebiet der Altertumswissenschaften und der Erforschung des Humanismus;
  • Einen Preis für herausragende Forschungsleistungen auf dem Gebiet der Altertumswissenschaften und der Erforschung des Humanismus.

 

Der Preis wird zum einen in Form einer Werner-Jaeger-Medaille verliehen und in beiden Preiskategorien jeweils mit 2.500 Euro dotiert.

Der Deutsche Altphilologenverband (DAV) sowie die Gesellschaft für Antike Philosophie (GANPh) übernehmen die Dotierung je eines Preises  

Weitere Unterstützung erfolgt durch die Sparkasse Krefeld, die Nettetaler Sparkassenstiftung und die Stadt Nettetal sowie insbesondere organisatorisch durch den VVV Lobberich sowie den Förderverein des Werner-Jaeger-Gymnasiums. 

Von besonderer Bedeutung für die dauerhafte Reputation einer solchen Auszeichnung ist es dabei, dass es gelungen ist, anerkannte Persönlichkeiten des wissenschaftlichen Lebens für eine Mitwirkung bei der Umsetzung der Konzeption zu gewinnen, und zwar durch Mitarbeit in einem Kuratorium und eines Preiskomittees. Dazu unter 5.

Das Kuratorium wird die auszuzeichnende Person im Bereich „herausragende Forschungs­leistungen“ selbständig aussucht und vorschlagen. Für den Forschungspreis können sich dagegen Nachwuchswissenschaftler mit einem abgeschlossenen Promotionsvorhaben selbst bewerben. Die Ausschreibung dieser Auszeichnung erfolgt Anfang 2014.

Daneben wird auch der Bezug zu Jaegers Heimat im heutigen Nettetaler Stadtteil Lobberich deutlich, vor allem durch Einbeziehung der Stadt Nettetal, des Werner-Jaeger-Gymnasiums (einschließlich des Fördervereins und auch des Orchesters am Werner-Jaeger-Gymnasium) und weiterer örtlicher Akteure in die Organisation und Abwicklung. Hier besteht große Unterstützung von allen Seiten. Die Tagung findet auf Schloß Krickenbeck in einem wunderschönen Ambiente mit kulturhistorischer Prägung statt, die Preisverleihung in der Werner-Jaeger-Halle.

Aus Sicht der Schule ist schließlich festzuhalten: Werner Jaeger soll noch stärker als dies heute schon geschieht, auch den Schülerinnen und Schülern nahe gebracht werden, er soll noch stärker Teil des Schullebens werden.

Das nach Werner - Jaeger benannte Nettetaler Gymnasium: www.wjg-nettetal.de

Die Verleihung der Auszeichnung wird im Jahr 2014 kombiniert mit einer wissenschaftlichen Tagung zu Themen, die sich im Schwerpunkt mit Fragen beschäftigt, die schon Werner Jaeger zu seiner Zeit intensiv beschäftigt haben, wie nämlich humanistische Bildung und ganzheitliche Erziehung als Aufgabe gedacht waren und fortwirken. Dabei geht es im Sinne Werner Jaegers um humanistische Bildung“ in seiner ganzen Ausgestaltung, die eben auch die kulturelle Bildung des Menschen als Teil seiner Persönlichkeitsbildung im Sinne des „antiken Menschen“ versteht.

Das 1. Werner-Jaeger-Symposion zur Philosophie und Literatur der Antike wird zu dem Thema Philosophie der Bildung Antike und moderne Modelle vom 26. - 28. September 2014 im Schloss Krickenbeck Nettetal (Niederrhein) stattfinden.

Hier können Sie eine Ankündigung der Veranstaltung als PDF aufrufen. 

Hier findet die Tagung statt: www.krickenbeck.de/

Die Organisation liegt in den gemeinsamen Händen derGesellschaft für antike Philosophie (GAnPh) sowie den Professoren Hans-Ulrich Baumgarten (Düsseldorf) und Stefan Kipf (Humboldt-Universität Berlin), der sich als ehemaliger Vorsitzender des Deutschen Altphilologenverbandes (DAV) intensiv mit der Didaktik der alten Sprachen beschäftigt. Damit kann auch erreicht werden, dass der Preis nicht nur in der Region, sondern auch in der von Werner Jaeger mit geprägten Wissenschaft wahrgenommen und dauerhaft unterstützt wird. Vor Ort liegt die Organisation im wesentlichen in den Händen von Dr. Marcus Optendrenk, der als Mitglied des VVV Lobberich, Stadtratsmitglied und Landtagsabgeordneter über die notwendigen Kontakte zu den örtlichen Akteuren verfügt.

Ein örtlicher Beirat ist gebildet. Er begleitet die Initiative vor Ort.

 

Öffentlicher Festvortrag

Neben einem wissenschaftlich ausgerichteten Tagungsblock, an dem neben Fachleuten auch interessierte Lehrer, Schülerinnen und Schüler sowie Nettetaler Bürger teilnehmen können, soll ein attraktiver öffentlicher Festvortrag (evtl. freitags abends auf Schloss Krickenbeck) eine weitere Brücke zwischen Werner Jaeger, Nettetal und den Bildungsidealen von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft bilden. Das Werner-Jaeger-Gymnasium plant seinerseits, in Philosophie-Kursen am Beispiel seines Namensgebers Schülerinnen und Schüler an die Fragestellungen „Bildungsideale, Humanismus und Menschenbild“ heranzuführen.

Dieser Festvortrag ist auch für breitere Kreise interessierter Bürgerinnen und Bürger gedacht. Das Anliegen besteht darin, im Sinne Werner Jaegers Bildungsinhalte zu verbreiten und Diskussionen über den Wert und Sinn von Bildung in einem umfassenden Sinne auch in unserer Zeit zu fördern. Herr Prof. Kipf (Humboldt-Universität Berlin) hat sich inzwischen bereit erklärt, den ersten Festvortrag 2014 zum Vermächtnis Werner Jaegers für die Bildungspolitik zu halten. Damit gelingt es, einen der profiliertesten Fachleute sowohl der Bildungsforschung als auch der Klassischen Philologie in Deutschland für die offizielle Auftaktveranstaltung zu gewinnen.

Für die Tagung steht mit dem Schloss Krickenbeck in Nettetal auch eine repräsentative und auch mit ihren Übernachtungsmöglichkeiten gut geeignete Tagungsstätte zur Verfügung. Die entsprechenden Vorabklärungen sind mit dem Geschäftsführer der Betreibergesellschaft, Henning Graf Schwerin, erfolgt. Als Termin ist das Wochenende vom 26. bis 28. Septem-ber 2014 vorgesehen. Entsprechende Vorreservierungen der Werner-Jaeger-Halle (Preisverleihung am 27. September 2014, 19 Uhr in der Werner-Jaeger-Halle Nettetal) und von Schloss Krickenbeck (Tagung, Festvortrag) sind erfolgt. 

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