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Bachelorstudiengang

Studiengangsbezeichnung:

Bachelor Philosophie (Kern- oder Begleitfach):
Das Modulhandbuch wird überarbeitet und in Kürze wieder verfügbar sein.

 

Beginn

Erstmals Wintersemester 2006/07, Einschreibung nur zum Wintersemester möglich

Voraussetzungen

Allgemeine Hochschulreife oder als gleichwertig anerkannte Vorbildung

Bewerbung und Einschreibung

Die Einschreibung und Bewerbung um einen Studienplatz erfolgt beim Studentensekretariat der Universität.

Nähere Informationen erhalten Sie bei der Zentralen Studienberatung unter der Rufnummer 0228/737080.

Regelstudienzeit

Drei Jahre (sechs Semester)

Modularisierung des Studiengangs

Das Studium ist aus sogenannten Modulen aufgebaut, in denen thematisch zusammengehörige Lehrveranstaltungen zusammengefasst sind. Ein Modul kann also z.B. aus einer Vorlesung und einem Tutorium oder aus einer Vorlesung, einer Übung und einem Seminar bestehen. Jedes Modul wird mit einer Prüfung abgeschlossen. Die Gesamtnote des Bachelorabschlusses Philosophie setzt sich aus den Modulnoten und der Bewertung der Bachelorarbeit zusammen.

Es gibt Module verschiedenen Umfangs, deren Abschlussnoten entsprechend unterschiedlich gewichtet in die Endnote eingehen. In der Regel erstreckt sich ein Modul über ein Jahr und besteht aus drei Lehrveranstaltungen (z.B. Vorlesung, Übung, Seminar). Ein solches Modul beginnt stets in einem Wintersemester und endet im darauf folgenden Sommersemester. Die Modulprüfung findet am Ende des Moduls statt. Neben diesen "großen" Modulen gibt es auch "kleine" Module, die ein Semester dauern und aus einer oder zwei Lehrveranstaltungen bestehen.

Kernfach-, Begleitfach- und Optionalmodule

Die modularisierten Studiengänge der Philosophischen Fakultät der Universität Bonn gliedern sich in einen Kernfach-, einen Begleitfach- und einen Optionalbereich. Alle diese Module gehen, ihrem Umfang entsprechend gewichtet, in die Endnote des BA-Abschlusses ein, den man in seinem Kernfach macht..

Studienverlauf

Im ersten Jahr werden im Kernfach Philosophie vier Basismodule studiert: Logik und Grundlagen, Erkenntnistheorie, Moralphilosophie und Philosophiegeschichte I (Antike und Mittelalter). Hier erhalten die Studierenden eine Einführung in die zentralen historischen und systematischen Gebiete der Philosophie. Außerdem ist im ersten Jahr ein Modul aus dem jeweiligen Begleitfach sowie ein Modul aus dem Optionalbereich (wahlfreier Bereich) zu belegen. Letzteres kann insbesondere das Modul "Einführung in die Philosophie" sein, das allen Fächern offensteht.

Im zweiten Studienjahr werden drei weitere Grundlagenmodule studiert: Wissenschaftsphilosophie, Kulturphilosophie und Philosophiegeschichte II (Neuzeit und Gegenwart), außerdem ein Modul aus dem Begleitfach. Hinzu kommt in der Philosophie das Modul "Literaturrecherche", in dem die formalen Aspekte wissenschaftlichen Arbeitens vermittelt werden.

Im dritten Jahr sind von drei Vertiefungsmodulen (Theoretische Philosophie, Praktische Philosophie, Wissenschaftliche Grundlagen) zwei auszuwählen. Das Modul "Wissenschaftliche Grundlagen" ist dabei ein Importmodul aus anderen Fächern, das es ermöglicht, zusätzlich zu dem Begleitfach Kompetenzen in einer weiteren Wissenschaft zu erwerben, um philosophisches Wissen und philosophische Methoden gezielt interdisziplinär einsetzen zu können. Zusätzlich ist im dritten Jahr wiederum ein Modul aus dem Begleitfach und ein Optionalmodul zu belegen. Außerdem ist die Bachelor-Arbeit anzufertigen, die ebenfalls von einem Modul begleitet wird.

Wer Philosophie als Begleitfach studiert, studiert im ersten Jahr eines der vier Basismodule, im zweiten eines der drei Grundlagenmodule und im dritten Studienjahr entweder das Modul "Theoretische Philosophie" oder das Modul "Praktische Philosophie".

Prüfungen

Grundsätzlich wird jedes Modul (ob aus dem Kernfach, dem Begleitfach oder dem wahlfreien Bereich) mit einer benoteten mündlichen oder schriftlichen Prüfung abgeschlossen. Diese Note geht in die Bachelor - Endnote ein, gewichtet nach dem Umfang des Moduls. Der Umfang des Moduls wird bestimmt durch den Arbeitsaufwand in Stunden, der für das komplette Modul durchschnittlich zu veranschlagen ist. Er drückt sich in sogenannten Leistungspunkten (LP) aus. Ein "großes" (einjähriges, aus drei Lehrveranstaltungen bestehendes) Modul wird in der Regel mit 12 LP bewertet. Die Bachelor-Gesamtnote setzt sich aus den derart gewichteten Modulnoten zusammen und außerdem aus der Note der Bachelor-Arbeit, die ebenfalls mit 12 LP gewichtet wird.

Voraussetzung für die Zulassung zur Modulprüfung ist das erfolgreiche Absolvieren aller Lehrveranstaltungen des Moduls. Letzteres wird von den jeweiligen Lehrenden bescheinigt. Abgesehen von regelmäßiger Teilnahme (Anwesenheitspflicht) können hierfür weitere Leistungen verlangt werden, z.B. das Halten von Referaten oder das Anfertigen von schriftlichen Essays oder Hausarbeiten. Diese Leistungen werden nicht benotet (oder allenfalls als Orientierung für die Studierenden). Sie gelten nur als "bestanden" oder "nicht bestanden" und sind in der ersteren Eigenschaft Voraussetzung für die Zulassung zur Modulprüfung.

Die Modulprüfung wird als mündliche Prüfung oder als Klausur durchgeführt. Sie findet im Falle der einjährigen Module am Ende der Vorlesungszeit im Sommer statt, im Falle der einsemestrigen Module am Ende des Semesters, in dem das Modul stattgefunden hat.

Für die Modulprüfungen  ebenso wie zu den Lehrveranstaltungen der Module gibt es ein separates elektronisches Anmeldeverfahren, dessen Procedere gesondert bekannt gegeben wird.

Die Bachelorarbeit

Die Bachelorarbeit ist innerhalb von fünf Monaten nach Themenvergabe anzufertigen und soll einen Umfang von 35 bis 70 Seiten haben. Das Thema kann frühestens Mitte des fünften Semesters gestellt werden, und auch nur, wenn die für die ersten beiden Studienjahre vorgesehenen Module erfolgreich absolviert worden sind.

Modul "Berufsorientiertes Praktikum"

Kernfachstudierende der Philosophie können im Optionalbereich ein Modul "Berufsorientiertes Praktikum" absolvieren. Hierfür wird in Absprache mit den Studierenden und abgestimmt auf deren individuelle Interessen und Schwerpunkte durch die Praktikumsbeauftragte des Instituts für Philosophie ein Praktikumsplatz organisiert. Das Institut für Philosophie hat für diese Zwecke ein interessantes Angebot an Praktikumsplätzen aus unterschiedlichsten Bereichen wie etwa den Medien, Stiftungen, Institutionen der Wissenschaft und des Rechts, gemeinnützigen Organisationen etc. organisiert.
Das Praktikum soll einen Zeitraum von mindestens vier Wochen umfassen, manche Institutionen bieten nur längere Praktika von sechs bis acht Wochen an. Das Praktikum wird in Form eines Praktikumsberichts dokumentiert und in Vor- und Nachbereitungsveranstaltungen gemeinsam mit der Praktikumsbeauftragten  kritisch reflektiert.

Berufsfelder

Absolventen des Bachelorstudiengangs Philosophie haben eine forschungsnahe, methodisch anspruchsvolle und interdisziplinäre Fragestellungen integrierende Ausbildung erfahren, die ihnen den Einstieg beispielsweise in die folgenden Berufsfelder ermöglicht:

  • Universitäten
  • außerakademische Ethikinstitute
  • wissenschaftliche, politische und kulturelle Organisationen
  • Politikberatung
  • Journalismus
  • Buchwesen (Archive, Bibliotheken, Verlage)
  • Medienarbeit
  • Erwachsenenbildung
  • Management
  • Consulting

 

Studienberatung

Bitte beachten Sie unsere individuelle Studienberatung, angeboten von der Studiengangsbeauftragten Frau Dr. Andrea Wilke

 

 

Sprechstundenzeiten

persönlich und telefonisch unter

02 28 73 73 65:

Dienstags 14-16 Uhr, Mittwochs 14 Uhr bis 15 Uhr 30 (Raum 1.071)

 

sowie nach persönlicher Vereinbarung unter AndreaWilke@uni-bonn.de

Mögliche Änderungen der Sprechzeiten werden rechtzeitig bekanntgegeben

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